Dr. Christof Bocksrucker neuer Primar für Neurologie

Dr. Christof Bocksrucker (51) übernimmt die Leitung der Abteilung

Vorgänger Primar Dr. Michael Huemer (65) in Pension verabschiedet

Klinikum Schwarzach bietet einzige Stroke Unit zur Versorgung von Schlaganfall-Patienten im Süden Salzburgs

(02.03.2021, Schwarzach/Salzburg) - Primar Dr. Christof Bocksrucker (51) hat am 01.03. die Leitung der Neurologischen Abteilung im Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach übernommen. Er folgt in dieser Position Primar Dr. Michael Huemer (65), der nach 19 Jahren als Gründer und Leiter der Abteilung in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Bocksrucker wechselte vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz in den Pongau. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Schlaganfallsmedizin und die Neurosonologie.

Im Linzer KH der Barmherzigen Brüder stand Bocksrucker der Neurologischen Notaufnahme und der Neurologischen Akutambulanz vor, war Leiter der Stroke Unit, stellvertretender Abteilungsleiter und stellvertretender Ärztlicher Direktor. Der gebürtige Linzer verfügt über ausgezeichnete Erfahrung in allen Bereichen der Neurologie – von der Schlaganfallsbehandlung über die neurologische Intensivmedizin bis hin zur Akutgeriatrie, Rehabilitation und ambulanten Nachsorge. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Christof Bocksrucker einen so erfahrenen und anerkannten Experten für unser Haus gewinnen zu können und bedanken uns herzlich bei Primar Dr. Michael Huemer für seine ausgezeichneten, langjährigen Dienste und sein großes Engagement zum Wohle unserer Patienten“, sagt Dr. Cornelia Lindner, Geschäftsführerin des Kardinal Schwarzenberg Klinikums.

2002 gegründete Abteilung von Primar Michael Huemer aufgebaut

Bocksruckers Vorgänger Michael Huemer war am 01.07.2002 als Oberarzt aus der Christian Doppler Klinik in Salzburg nach Schwarzach gekommen und hat hier die damals neu gegründete Neurologische Abteilung als erster Primar aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. “In den ersten drei Jahren war ich als Facharzt allein”, blickt Huemer zurück. “Mit dem Einstieg eines zweiten Kollegen nach drei Jahren konnten wir dann selbst Fachärzte ausbilden. Heute besteht das ärztliche Team aus neun Fachärzten und vier Ausbildungsassistenten sowie einer variablen Anzahl an Turnusärzten und Famulanten.” An der Neurologischen Abteilung werden heute jährlich rund 2.300 Patienten stationär und 3.800 (Frequenzen) ambulant von einem interprofessionellen Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten versorgt. Dazu kommen jährlich noch rund 1.500 stationäre Patienten anderer Abteilungen des Hauses, die vom Team der Neurologie konsiliarisch betreut werden.

Einzige Stroke Unit im Innergebirg

Ein wichtiger Meilenstein für die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten im Innergebirg war die Etablierung der „Stroke Unit“ im Jahr 2014. In einer solchen Spezialeinrichtung können von einem Schlaganfall betroffene Patienten besonders rasch und gezielt behandelt werden. In der rund um die Uhr für die Aufnahme von Notfällen gerüsteten Stroke Unit in Schwarzach werden jährlich rund 300 Schlaganfall-Patienten versorgt, knapp 80 % davon stammen aus der Versorgungsregion 52, also dem Pinzgau, Pongau und Lungau. Der Schlaganfall ist in Österreich nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache und auch die Hauptursache für bleibende Beeinträchtigungen bei betroffenen Menschen.

Neben einer breiten neurologischen Basisversorgung mit vielfältigen interdisziplinären Überschneidungen mit anderen klinischen Sonderfächern (Innere Medizin, HNO, Unfallchirurgie, Orthopädie, Radiologie u.v.m.) sowie der Schlaganfallsmedizin bilden Epilepsie, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen, periphäre Nervenläsionen sowie vertrebragene Schmerzleiden die Schwerpunkte der Neurologie im Kardinal Schwarzenberg Klinikum.

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Kardinal Schwarzenberg Klinikum

Mit mehr als 500 Betten, 14 Primariaten und mehr als 50 Ambulanzen stellt das Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach (Bezirk Pongau) als zweitgrößtes Krankenhaus im Bundesland die medizinische Versorgung im Süden Salzburgs auf höchstem Niveau sicher. Das seit über 175 Jahren in der Tradition der Barmherzigen Schwestern geführte Ordensspital steht neben seinem medizinischen Leistungsspektrum besonders auch für zuwendungs- und würdevolle Pflege bei jährlich rund 190.000 Patientenkontakten (davon rund 30.000 stationäre Patienten). Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum ist Arbeitgeber für mehr als 1.500 Mitarbeiter und ein zentraler Wirtschaftsmotor für den gesamten Pongau.

WICHTIGE INFORMATIONEN

Aktuelle Informationen zu Leistungsanpassungen Frauenheilkunde & Geburtshilfe

Sehr geehrte Patientin!

Die aktuell angespannte Personalsituation im Ärzteteam der Abteilung Frauenheilkunde & Geburtshilfe erfordert ab 30. Mai Leistungsanpassungen. Die Versorgung von gynäkologischen Notfällen ist in jedem Fall gesichert.

Die wesentlichen Maßnahmen sind hier zusammengefasst.

Keine Änderungen gibt es bei:

  • Normalgeburten von allen im Bezirk Pongau und Lungau wohnhaften Patientinnen
  • Risiko- und Frühgeburten ab 29 Schwangerschaftswochen für alle Patientinnen unabhängig vom Wohnort
  • Patientinnen mit einem onkologischen Befund, die sich bereits in Behandlung befinden. Diese Patientinnen werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin des KSK betreut.
  • Stanz-Biopsien bei Auffälligkeiten in der Brust in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie
  • Mit den Krankenhäusern Zell am See, St. Johann in Tirol, Hallein, Schladming und dem Uniklinikum Salzburg wurde vereinbart, dass normale Geburten von Schwangeren aus diesen Bezirken im Wohnsitzbezirk stattfinden.
  • Eine Aufnahme von neuen onkologischen Patientinnen ist derzeit nicht möglich.
  • Die Biopsie der Brust (Entnahme einer Gewebeprobe) zur Abklärung von Auffälligkeiten ist weiterhin im KSK möglich. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall für eine Terminvereinbarung unsere Abteilung für Radiologie von Montag – Freitag (Zeitraum): 06415 7101 2043

Informationen zu aktuellen Zutrittsregelungen

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER

Grundsätzlich gilt:

  • 1 Besucher pro Patient pro Tag für max. 1 Stunde
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr
    Ausnahmen: Patienten in lebensbedrohlichen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Patienten der Kinder- und Jugendmedizin
  • Besuche sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich - 06415 71010

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

      Pro Patient ist eine Begleitperson zugelassen. Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte: