Gynäkologische Ambulanz modernisiert und räumlich erweitert

- Zusätzlicher Untersuchungsraum, kürzere Wartezeiten, mehr Privatsphäre
- Acht Monate wurde umgebaut, rund 1 Mio. Euro in bauliche Adaptionen und technische Infrastruktur investiert


(12.02.2020, Schwarzach/Salzburg) - Zusätzlicher Untersuchungsraum und damit kürzere Wartezeiten, Ausstattung mit modernsten Geräten, Erweiterung des Anmeldebereichs sowie mehr Privatsphäre für alle Patientinnen: Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach hat nach rund achtmonatiger Umbauphase seine gynäkologische Ambulanz neu eröffnet. Insgesamt rund 1 Mio. Euro wurden investiert, davon 0,5 Mio. in die baulichen Adaptionen und 0,5 Mio. in technische Infrastruktur und Geräte.

In der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Pongauer Klinikums werden jährlich rund 3.500 Patientinnen behandelt. Mit knapp 1.200 jährlich hier geborenen Babys ist das Schwerpunktkrankenhaus auch das zweitgrößte Zentrum für Geburtshilfe im Bundesland Salzburg. „Wir stehen für moderne, einfühlsame Gynäkologie und Geburtshilfe und fühlen eine besondere Verpflichtung, Frauen in all ihren Lebensphasen umfassend, professionell und individuell zu begleiten. Unsere neue Ambulanz bietet dafür das perfekte Umfeld“, freut sich der Leiter der Abteilung, Primar Dr. Frank Tuttlies.

Neues Konzept: Untersuchung und Besprechung räumlich getrennt

In der Planung des Umbaus wurde besonderes Augenmerk auf einen für die Patientinnen optimierten Ablauf – von der Anmeldung über die Untersuchung bis zur Befundbesprechung – gelegt. So ist der Anmeldebereich nun mit zwei getrennten Kojen ausgestattet, was für höhere Effizienz und zugleich höhere Privatsphäre sorgt. Die Wartebereiche wurden heller und freundlicher gestaltet und mit Informationsbildschirmen ausgestattet. Die wichtigste Neuerung betrifft jedoch die Erweiterung des räumlichen Angebots in der Ambulanz. “Statt wie bisher zwei stehen nun drei vollausgestattete Untersuchungseinheiten zur Verfügung. Dabei wurde ein neues Konzept der Trennung zwischen Untersuchungs- und Besprechungssituation für jede Einheit realisiert: Die Aufklärung vor und die Besprechung nach der Untersuchung erfolgen in einem eigenen Raum, was den Komfort für die Patientinnen deutlich erhöht”, erklärt Primar Tuttlies.

Zudem wurde im Zuge der räumlichen Adaptierungen sämtliche medizintechnische und technische Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Klinikum-Geschäftsführer Ludwig Gold: „Wir sind stolz, mit diesem neuen Bereich einen wichtigen Schritt zu einem modernen gynäkologischen und geburtshilflichen Zentrum zu machen.“

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Schwerpunkte Frauenheilkunde und Geburtshilfe:

Die Schwerpunkte der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Kardinal Schwarzenberg Klinikum umfassen die gynäkologische Chirurgie, gynäkologische Onkologie, Erkrankungen der weiblichen Brust, Endometriose, Dysplasie, Urogynäkologie (Blasenschwäche) sowie tagesklinische gynäkologische Eingriffe. Im Rahmen der Geburtshilfe wird die Behandlung und Betreuung von allgemeinen und Risikoschwangerschaften, Pränataldiagnostik, ambulante Wöchnerinnenbetreuung sowie die Stillambulanz angeboten.

Ambulanz Gynäkologie und Geburtshilfe / Kontakt & Öffnungszeiten:

Kardinal Schwarzenberg Klinikum, 5620 Schwarzach
Gebäude B, 4. Stock (über Haupteingang bzw. über Eingang B)
Terminvereinbarungen Montag - Freitag, 08.00 - 12.00 Uhr, telefonisch unter: +43 6415 7101 - 6420.

Ambulanzzeiten:

+ Allgemeinambulanz: Montag - Freitag, 08.00 - 13.00 Uhr
+ Spätschwangerenambulanz: Montag und Mittwoch, 08.00 - 12.00 Uhr sowie Dienstag, Donnerstag und Freitag 08.00 - 13.00 Uhr
+ Risikoambulanz für Schwangere: Dienstag, nach telefonischer Terminvereinbarung
+ Brustambulanz: Montag - Freitag, nach telefonischer Terminvereinbarung
+ Dysplasie-Ambulanz: Dienstag 13.00 – 15.00 Uhr
+ Endometriose-Ambulanz: Montag und Dienstag, nach telefonischer Terminvereinbarung
+ Genetische Beratung (Brust- und Eierstockkrebs): Montag - Donnerstag, 08.00 - 10.00 Uhr
+ Krebsnachsorgeambulanz: Montag - Freitag, 08.30 - 09.00 Uhr
+ Inkontinenzsprechstunde: Donnerstag, 09.00 - 12.00 Uhr

WICHTIGE INFORMATIONEN

Informationen zu aktuellen Zutrittsregelungen

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER 

Besuchszeit täglich von 15.00-19.00 Uhr 
Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

      Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte:

      • Unabhängig vom Status "Geimpft" oder "Genesen" ist das Vorweisen eines negativen PCR-Testergebnisses (nicht älter als 72 Stunden) vor der Aufnahme auf die jeweilige Station erforderlich.
      • Tragen einer FFP-2-Maske
      • Ausfüllen des Symptom- und Fieberprotokolls