Erster Spatenstich beim großen Neubauprojekt des Kardinal Schwarzenberg Klinikums

Erster Spatenstich beim großen Neubauprojekt des Kardinal Schwarzenberg Klinikums

  • GF Dr. Cornelia Lindner begrüßt LH-Stv. Dr. Christian Stöckl, Vorsitzenden der Pongauer Bürgermeister-Konferenz Bernard Weiß und Schwarzacher Bürgermeister Andreas Haitzer vor Ort zum 1. Spatenstich
  • Baumaßnahmen weiterhin voll im Zeitplan
  • Aushub der Baugrube durch die Winterzeit hindurch geplant

(14.11.2022, Schwarzach/Salzburg) – Nach dem planmäßigen Beginn der Baumaßnahmen Anfang August und dem bis Oktober laufenden Abtragen des ‚alten Kinderspitals‘ wurde heute – ebenfalls voll im Plan – ein weiterer wichtiger Meilenstein beim großen Neubauprojekt „Masterplan“ des Kardinal Schwarzenberg Klinikums in Schwarzach erreicht: Geschäftsführerin Dr. Cornelia Lindner, Landeshauptmann-Stellvertreter und Gesundheitsreferent Dr. Christian Stöckl, der Vorsitzende der Pongauer Bürgermeister-Konferenz Bernhard Weiß aus Pfarrwerfen sowie der Schwarzacher Bürgermeister Andreas Haitzer nahmen heute bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein gemeinsam den 1. Spatenstich für den Neubau des Klinikums vor. Hier wird, wie bereits mehrfach berichtet, in den kommenden Jahren ein hochmodernes Klinikgebäude entstehen, in dem die Apotheke, das Labor, die Pathologie, die Mikrobiologie, der zukünftige gesamte OP-Trakt und auch die Erwachsenen-Psychiatrie inkl. Dachgarten ihren neuen Platz finden werden.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses überaus wichtige Zukunfts- und Neubauprojekt für unser Klinikum und unsere Patientinnen und Patienten so zügig und voll im Plan fortschreitet,“ sagt Geschäftsführerin Dr. Cornelia Lindner. „Als größtes Krankenhaus im Salzburger Süden sind wir auf Schwerpunktniveau ein wichtiger und zuverlässiger Garant für die bundesweite Gesundheitsversorgung. Das wiederum verpflichtet uns, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag erstklassige Medizin und Pflege gewährleisten zu können. Zudem haben wir bereits in der Bauplanung auf eine gute Atmosphäre im Neubau und auf kurze Wege geachtet, so dass Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen von der schönen Architektur profitieren werden“, so Lindner weiter.

„Das Salzburger Gesundheitswesen spiegelt die Vielfalt von großen zentralen wie regionalen öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen wider und ermöglicht der Salzburger Bevölkerung die bestmögliche Gesundheitsversorgung im Zentralraum wie in den Bezirken,“ hält Dr. Christian Stöckl fest. „Die Landesregierung trägt der Wichtigkeit des Themas Gesundheit dadurch Rechnung, dass das Gesundheitsbudget im Land Salzburg seit 2013 von 600 Millionen Euro auf deutlich über 1 Milliarde Euro 2023 erhöht wurde, was damit den größten Anteil am Landesbudget ausmacht. Zusätzlich investiert das Land seit Jahren laufend umfangreich in Modernisierungen und Neubauten von Spitälern, wie zum Beispiel in den Masterplan des Kardinal Schwarzenberg Klinikums in Schwarzach.“

„Als Schwerpunktkrankenhaus nimmt das Klinikum in Schwarzach für die gesamte Versorgungsregion im Süden des Landes mit rund 190.000 Einwohnern und ebenso vielen Touristen im Jahr eine führende Rolle in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ein. Es ist von zentraler Bedeutung, diese ständig auf dem neuesten Stand der Medizin zu halten, wie auch den Standort durch moderne zeitgemäße Arbeitsbedingungen für Gesundheitspersonal immer wieder zu attraktivieren. Die Landesregierung hielt trotz der enormen pandemiebedingten Preissteigerungen im aktuellen Planungsentwurf an der Umsetzung und dem Start 2022 fest,“ freut sich Dr. Christian Stöckl nun beim ersten Spatenstich für das große Neubauprojekt des Klinikums in Schwarzach. Die erforderliche Summe von 79 Mio. Euro werden vom Land und dem Salzburger Gesundheitsfond aufgebracht; auch die Gemeinden leisten mit 3 Mio. Euro einen wichtigen Beitrag.

„Die 25 Pongauer Gemeinden unterstützen den Neu- und Umbau des Krankenhauses Schwarzach mit 3 Mio. Euro,“ fügt Bernhard Weiß, der Vorsitzende der Pongauer Bürgermeister-Konferenz, hinzu. „Für die Pongauer Bevölkerung ist das Klinikum die wichtigste Gesundheitseinrichtung und trägt ganz wesentlich zur funktionierenden Gesundheitsversorgung und die hohe Lebensqualität im Pongau bei. Gerade auch als Tourismusregion brauchen wir ein erstklassiges Krankenhaus zur Versorgung der Gäste.“

Ebenso erfreut über den 1. Spatenstich zum großen Neubauprojekt in seiner Heimatgemeinde zeigt sich deshalb auch der Schwarzacher Bürgermeister Andreas Haitzer: „Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum ist das größte Krankenhaus im Innergebirg und versorgt mit seinen 15 Primariaten rund 190.000 Einwohner. Mit dem Neubau am Areal des ‚alten Kinderspitales‘ wird ein nächster, wichtiger und dringender Schritt zur Sicherung der Gesundheitsversorgung umgesetzt. Psychiatrie, OP-Säle, Intensivstation und Apotheke sind 4 Beispiele für Einrichtungen, die im Neubau ihren Platz finden und eine medizinische Betreuung nach neuestem Stand garantieren.“

Mit der Baugrundfreimachung bis Anfang November liegt das Projekt bisher weiterhin voll im Plan. Somit kann ab sofort durch die Winterzeit hindurch mit dem Aushub der Baugrube für die beiden Kellergeschosse des neuen Gebäudeteils begonnen werden. „Wir sind aktuell sehr optimistisch, dass nach weiteren Vorarbeiten dann im Sommer 2023 der Aufbau der Kellergeschosse beginnen kann,“ so DI Michael Leiter, Technischer Leiter des Klinikums und neben der Geschäftsführung für das Bauprojekt mit verantwortlich. „Mit großem Dank an den Landeshauptmannstellvertreter und die Pongauer Bürgermeister für die reibungslose Finanzierung, aber auch an das gesamte Baumanagement im Haus“, so Geschäftsführerin Dr. Cornelia Lindner weiter, „dürfte somit einer feierlichen Grundsteinlegung mit Einbringung einer Zeitkapsel im nächsten Sommer nichts mehr im Wege stehen“.

Bild: KSK / Gerhard Schiel

zum Pressefach

 

WICHTIGE INFORMATIONEN

Informationen zu aktuellen Zutrittsregelungen

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER 

Besuchszeit täglich von 15.00-19.00 Uhr 
Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

      Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte:

      • Unabhängig vom Status "Geimpft" oder "Genesen" ist das Vorweisen eines negativen PCR-Testergebnisses (nicht älter als 72 Stunden) vor der Aufnahme auf die jeweilige Station erforderlich.
      • Tragen einer FFP-2-Maske
      • Ausfüllen des Symptom- und Fieberprotokolls