Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

Leitsystem für Patienten im Winter 21/22

Die Zufahrt für Notfälle und gehbeeinträchtige Patienten der Abteilung Unfallchirurgie und Sporttraumatologie ins Klinikum-Innenareal ist erlaubt. Gehfähige Patienten betreten das Klinikum nach erfolgtem Screening über den Haupteingang.

Das Parken auf den ausgewiesenen Parkplätzen im Innenhof (= Drop-Off Zone) ist kurzzeitig erlaubt, um den Patienten zum Eingang der Unfallambulanz (Eingang D1/D2) zu begleiten. Danach muss der PKW umgehend über die Ausfahrt West aus dem Innenhof gefahren werden. 

Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Besucherparkplatz oder im Ortszentrum.

Wartende Begleitpersonen sind eingeladen, die Wartezeit im Container vor dem Vinzenz-Café zu verbringen. Der Container ist während der Öffnungszeiten des Vinzenz-Cafés zugänglich. Informationen zu den aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier. Bitte beachten Sie die 2-G-Regel und die Registrierungspflicht beim Café-Besuch.

Nach der Versorgung werden gehbeeinträchtigte Patienten vom Klinikpersonal zum Haupteingang gebracht und können dort abgeholt werden. Gehfähige Patienten werden ausgeschildert zur Zufahrt West geleitet und können dort abgeholt werden (= Pick-Up Zone).

Geplanter stationärer bzw. tagesklinischer Aufenthalt

Sie haben einen geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt im Kardinal Schwarzenberg Klinikum? Bitte bringen Sie zum Antritt Ihres Aufenthalts unbedingt ein ausgefülltes Symptom- und Fieberprotokoll mit. Sie erhalten das dafür benötigte Formular bei der Terminvereinbarung im Klinikum bzw. finden Sie es hier zum Download.

Ein Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr ist erforderlich und beim Betreten des Klinikums vorzuweisen.

Es gilt die 2,5 G - Regel:

    Geimpft:

    Impfnachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte

    • Zweitimpfung, wobei die zweite Teilimpfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate (270 Tage bzw. max. bis 02.01.2022) zurückliegen darf.
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf.
    • Nach Erhalt einer weiteren Impfung (Auffrischung) beträgt die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises weitere 270 Tage. Zwischen dieser Impfung und einer der drei oben genannten müssen mindestens 120 Tage (bzw. bei Einmalimpfungen mindestens 14 Tage) liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Ninja-Pass bei schulpflichtigen Kindern bis 15 Jahren (bei eingehaltenen Testintervallen)

     

    Leitung

    • Prim. Dr. Manfred Mittermair
      Prim. Dr. Manfred Mittermair

    Kurzporträt

    Die Fachabteilung Unfallchirurgie und Sportraumatologie versorgt jährlich ca. 25.000 Frischverletzte, welche sowohl durch Angehörige, als auch mit dem Roten Kreuz oder dem Notarzt-Hubschrauber gebracht werden. Das Team der Unfall-Ambulanz steht ganzjährig rund um die Uhr für jegliche Unfallart bereit.

    Mit über 1000 Hubschrauber-Landungen pro Jahr spielt das Kardinal Schwarzenberg Klinikum eine tragende Rolle in der Versorgung von kritisch Verletzten im Süden Salzburgs.

    Neben der Versorgung von alltäglichen Akutverletzungen aus dem Freizeit- oder Arbeitsbereich sind wir als regionales Traumazentrum im Stande, auch schwerverletzte, polytraumatisierte Patienten zu behandeln. Hierfür steht uns ein modern ausgestatteter Schockraum zur Verfügung, in dem wir Schwerverletzte behandeln. Teams anderer Spezialabteilungen wie beispielsweise Anästhesie, Radiologie, Neurologie, Allgemeinchirurgie oder HNO werden zugezogen, um eine optimale „state of the art“-Therapie bieten zu können. Gerade in den ersten Minuten und Stunden nach der Verletzung ist es wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die entsprechenden Schritte einzuleiten. Um professionelle und rasche Abläufe für Schwerverletzte zu garantieren, werden regelmäßige Team- und Schockraum-Trainings durchgeführt.

    Neben konservativer Therapie, wie zum Beispiel Ruhigstellung mittels Gips, Schienen und Orthesen, sind auch operative Behandlungen Teil unseres Alltages. Neben notwendigen Akutoperationen an Extremitäten, Becken, Wirbelsäule und Schädel finden auch eine Reihe geplanter Eingriffe statt. So werden an unserer Abteilung pro Jahr über 3000 Operationen durchgeführt.

    Leistungsspektrum und Schwerpunkte

    • Versorgung von Schwerverletzten (Polytraumen), Regionales Traumazentrum
    • Sämtliche Verletzungen der Extremitäten, der Wirbelsäule, des Schädels und des Beckens
    • Arthroskopische Gelenkschirurgie
    • Minimal-invasive Knochen- und Gelenkschirurgie, perkutane Operationstechniken (z.B. Kyphoplastie)
    • Endoprothetik (Hüfte, Knie, Schulter, Sprunggelenk)
    • Frakturendoprothetik
    • Handchirurgie (Trauma, Arthrose, Rheuma)

    Leistungsangebot (nach Körperregionen):

    Becken/Hüfte

    • Versorgung von hüftgelenksnahen Frakturen mit Marknägeln, Schrauben, Voll- oder Teilprothesen.
    • Versorgung von Frakturen bei liegender Hüft-Totalendoprothese (Periprothetische Hüftgelenksfrakturen)
    • Geplanter Gelenksersatz mittels Hüft-Totalendoprothese

    Knie

    • Versorgung von Brüchen der Kniescheibe, des kniegelenksnahen Oberschenkelknochens oder des knienahen Schienbeines
    • Versorgung von Brüchen bei liegender Knieprothese (Periprothetische Kniegelenksfrakturen)
    • Kniegelenks-Arthroskopie
    • Meniskusentfernung, Meniskusnaht, Knorpelbehandlung
    • Kreuzbandplastik (vorderes und hinteres Kreuzband)
    • Versorgung von Folgen einer Luxation des Kniegelenkes oder der Kniescheibe (arthroskopisch oder arthroskopisch assistiert)
    • Umstellungsoperationen am Ober- und Unterschenkel mit Achskorrektur eines O- bzw. X-Beines
    • Gelenksersatz mittels Knie-Totalendoprothese

    Wirbelsäule

    • Versorgung von Wirbelbrüchen der gesamten Wirbelsäule mittels Stabilisierung
    • Wiederaufrichten und Stabilisierung gebrochener Wirbelkörper nach Unfall oder durch Osteoporose mittels Knochenzement ("Kyphoplastie")

    Schulter

    • Versorgung von Frakturen des Oberarmkopfes, des Schlüsselbeines oder des Schulterblattes
    • Versorgung von Verletzungen oder chronisch degenerativen Veränderungen der Rotatorenmanschette (arthroskopisch oder arthroskopisch-assistiert)
    • Stabilisierung von Instabilitäten sowohl im Bereich des Schultergelenkes (z. B. nach Schulterluxationen) als auch des Schultereckgelenkes (AC-Gelenk)
    • Entfernungen von Verkalkungen im Bereich der Sehnen der Sehnen der Rotatorenmanschette (sog. „Kalkschulter“)
    • Endoprothetische Versorgung mittels Schultertotal-Prothese oder Teilendoprothese (Gelenksersatz)

    Fuß/Sprunggelenk

    • Arthroskopische Abtragung von Knochenanbauten (Exostosen), welche die Beweglichkeit des Gelenkes einschränken
    • Arthroskopisch assistierte Operationen zur Behandlung von Knorpelschäden
    • Bandplastik bei chronischer Instabilität des Sprunggelenkes
    • Begradigung von Fehlstellungen der Großzehe mit Druckstellen (Hallux valgus, Hallux rigidus)
    • Hammerzehenoperationen
    • Operation des Morton Neurinoms
    • Versteifungsoperationen bei Abnützung (Arthrose) der Fußwurzelgelenke
    • Operationen eines Fersensporns
    • Abtragung eines Überbeines
    • Entfernung von Ganglien
    • Behandlung krankhafter Veränderungen der Plantarfaszie (Morbus Ledderhose)
    • Naht/Refixation einer gerissenen Achillessehne
    • Versorgung von chronischen oder akuten Beschwerden der Sehnen des Fußes
    • Dekompression bei Einengung eines Nerven (Tarsaltunnelsyndrom)
    • Abklärung von Schmerzzuständen im Bereich des Fußes
    • Gelenksersatz mittels Sprunggelenks-Totalendoprothese
       

    Ellenbogen

    • Frakturversorgung bei Brüchen im Bereich des Ellenbogens
    • Arthroskopische oder arthroskopisch-assistierte Eingriffe bei Bewegungseinschränkungen beispielsweise als Folge von Verletzungen
    • Refixation einer gerissenen Bizepssehne im Bereich des Ellbogens
    • Behandlung von Tennis- sowie Golfer-Ellbogen
    • Endoprothetische Versorgung mittels Speichenkopfprothese

    Hand/Handgelenk

    • Versorgung von Wunden und Begleitverletzungen bzw. Brüchen im Bereich der Hand
    • Arthroskopische oder arthroskopisch-assistierte Eingriffe am Handgelenk bei chronischen Beschwerden oder nach Verletzungen
    • Versorgung komplexer Beschwerden und Folgen von Verletzungen im Bereich der Handwurzelknochen – Versteifung, Bandplastik
    • Ringbandspaltung bei Schnappfinger/Schnappdaumen
    • Operation der verdickten/vernarbten Faszie der Hohlhand und der Finger (Morbus Dupuytren)
    • Entlastung des Medianus-Nerves (Karpaltunnelsyndrom)
    • Operative Versorgung bei Beschwerden im Rahmen einer Arthrose im Bereich des Daumensattelgelenkes (Rhizarthrose)
    • Arthroskopische oder offene Entfernung von Ganglien (Sehnenscheidenganglion, Gelenksganglion)
    • Korrekturosteotomien der Elle bei Beschwerden durch einen Längenunterschied von Elle und Speiche

    Gelenksersatz

    • Hüftprothesen (Hüft-Totalendoprothesen, Duokopf-Prothesen)
    • Kniegelenksprothesen
    • Schulterprothesen (Anatomische und inverse Schulterprothesen)
    • Sprunggelenks-Prothesen
    • Speichenkopfprothesen

    Operative Tagesklinik

    Für gewisse Eingriffe können wir unter bestimmten Bedingungen auch eine tagesklinische Behandlung anbieten. Das Organisatorische, wie beispielweise Operationsaufklärung oder Vorstellung beim Narkosearzt, erfolgt im Rahmen unserer Ambulanz. Am vereinbarten OP-Tag erscheinen kommt der Patient nüchtern und verlässt das Spital in der Regel noch am selben Tag wieder.

    Beispielsweise können folgende Eingriffe tagesklinisch erfolgen:

    • kleine Weichteiloperationen
    • Ringbandspaltung bei Schnappfinger
    • Karpaltunnelspaltung bei Karpaltunnelsyndrom (CTS)
    • Arthroskopie von Knie-, Hand- oder Sprunggelenk
    • Bandrefixation bei Schidaumen
    • ausgewählte Metallentfernungen

    Spezialambulanzen

    Stationen

    Allgemeine Klasse

    Die Station D2 befindet sich in Gebäude D, 2. Stock.

    Sonderklasse

    Die Station D3 "IOS - Interdisziplinäre operative Sonderklasse" befindet sich in Gebäude D, 3. Stock.


    Nähere Informationen finden Sie hier: Stationen

    WICHTIGE INFORMATIONEN

    Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

    BESUCHER

    Grundsätzlich gilt:

    • 1 Besucher pro Patient pro Tag für max. 1 Stunde
    • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr
      Ausnahmen: Patienten in lebensbedrohlichen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Patienten der Kinder- und Jugendmedizin
    • Besuche sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich - 06415 71010

    Für Besucher gilt die 2G-Plus Regel:

    Geimpft plus gültiger PCR-Test:

    Impfnachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte

    • Zweitimpfung, wobei die zweite Teilimpfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate (270 Tage bzw. max. bis 02.01.2022) zurückliegen darf.
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf.
    • Nach Erhalt einer weiteren Impfung (Auffrischung) beträgt die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises weitere 270 Tage. Zwischen dieser Impfung und einer der drei oben genannten müssen mindestens 120 Tage (bzw. bei Einmalimpfungen mindestens 14 Tage) liegen.

    Genesen plus gültiger PCR-Test:

    Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Für schulpflichtige Kinder bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass (bei eingehaltenen Testintervallen).

         

        BEGLEITPERSONEN

        Begleitpersonen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. Informationen finden Sie hier.

         

        AMBULANZBETRIEB

        Bitte beachten Sie:

        • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
        • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
        • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
        • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

        GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

        Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte: