Palliative & Supportive Care (PSC)

Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum bietet seit dem Jahr 2016 einen eigenen Bereich für "Palliative & Supportive Care" (PSC).

Palliative Care heißt, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien zu leisten, die mit einer auf das Lebensende zugehenden Erkrankung konfrontiert sind. Supportive Care bedeutet „maximal unterstützend“ für diese Menschen mit ihrem besonderen Schicksal und der damit verbundenen Ausnahmesituation da zu sein.

„Palliative Care bedeutet die aktive und umfassende Behandlung, Pflege und Begleitung von Patienten ab dem Zeitpunkt, da ihre Krankheit nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht. Schmerzbehandlung und die Beherrschung weiterer Begleitsymptome, sowie die Linderung psychischer, sozialer und spiritueller Probleme gewinnen dann eine überragende Bedeutung. Sie unterstützt Leben und betrachtet Sterben als einen natürlichen Vorgang. Palliative Care legt also den Schwerpunkt auf Schmerz- und Symptomlinderung und integriert körperliche, psychische, soziale und seelisch/geistige Aspekte. Sie will damit sowohl den Patienten unterstützen, um ihm ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis zum Tod zu ermöglichen, als auch seinen Angehörigen zur Seite stehen, damit sie mit Krankheit und Trauer besser zurechtkommen.“

Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Team

Die Patientinnen und Patienten des PSC-Bereichs werden von einem multidisziplinäre Team aus den Bereichen Medizin, Pflege, Sozialdienst, Psychologischer Dienst, Seelsorge, Physiotherapie und Diätologie betreut. Unterstützt wird das Team von Mitarbeitern des Mobilen Palliativdienstes bzw. des Palliativ-Konsiliardienstes.

Der Bereich

Der Palliativbereich wird mit vier Betten als angegliederter Bereich der Station A4 (Sonderklasse Innere Medizin) geführt. Neben den vier geräumigen Einzelzimmern mit Zusatzbetten für Angehörige ist der Bereich mit einer eigenen Küche mit Aufenthaltsbereich sowie einem eigenen großzügigen Bad ausgestattet.

Kontakt

    AKTUELLE INFORMATIONEN FÜR PATIENTEN, BESUCHER & BEGLEITPERSONEN

    FFP2- Maskenpflicht

    Für Patienten, Besucher und Begleitpersonen gilt im gesamten Klinik-Gebäude die FFP2-Maskenpflicht.

    Diese gilt ab dem Alter von 14 Jahren. Schwangere und Kinder ab 6 Jahren können stattdessen einen herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz tragen. Jüngere Kinder müssen den Mund-Nasenbereich nicht abdecken.

    Zutritt ins Klinikum

    Der Zutritt ins Klinikum ist sowohl über den Haupteingang als auch über weitere Zugänge in die Gebäudeteile möglich.

    Die 3-G Regel ist aufgehoben!

    Bitte beachten Sie die bestehenden Hygienemaßnahmen:

    • Desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten des Klinikums.
    • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein und niesen/husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, welches Sie unmittelbar danach entsorgen.
    • Sehen Sie von Besuchen ab wenn Sie sich krank fühlen, Zeichen einer Erkältung aufweisen und/oder Fieber haben.

    Fachambulanz-Termine

    Besucher und Begleitpersonen

    Besuchszeit täglich von 15.00-19.00 Uhr 
    Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

    Bitte beachten Sie:

    • Verkehrsbeschränkte Personen haben keinen Zutritt als Besucher oder Begleitperson.
    • Die Besucheranzahl im Patientenzimmer ist gering zu halten. Bitte nutzen Sie während des Besuches die Aufenthaltsräume auf den Stationen und das Vinzenz-Café.
    • Besucher von Hochrisikobereichen (z.B. Intensivstationen, Neonatologie, Onkologie) müssen die entsprechende Schutzausrüstung tragen. Diese wird in den jeweiligen Bereichen ausgehändigt.
    • Besuche von Patienten, die aufgrund einer infektiösen Erkrankung stationär behandelt werden, sind nur in sehr eingeschränkter Form und nach Rücksprache mit der Stationsleitung möglich:  in kritischem Gesundheitszustand, in palliativer Situation sowie bei dringlicher psychischer Erfordernis werden wir weiterhin versuchen, Besuche zu ermöglichen. Bezüglich der zu treffenden Schutzvorkehrungen ist vor Betreten des Isolations-Zimmers Kontakt mit dem Stationspersonal aufzunehmen.