Hüfte

Die Orthopädische Abteilung des Kardinal Schwarzenberg Klinikums ist das führende Zentrum für Hüft-Endoprothetik im Bundesland Salzburg. Mit mehr als 400 Hüftimplantationen jährlich verfügen Primar Dr. Manfred Höflehner und sein Team über außerordentlich hohe Expertise und Erfahrung. Das hohe medizinische Know-how begründet auch den Stellenwert der Schwarzacher Orthopädie als österreichweite Anlaufstelle für besonders komplexe Fälle.

Unser Leistungsspektrum:

  • Hüft-Totalendoprothesen
  • Wechsel von Hüft-Totalendoprothesen
  • Hüftkopferhaltende Operationen

Hüft-Endoprothetik

Der - meist altersbedingte - Verschleiß des Knorpels im Hüftgelenk (Hüftarthrose) kann zu heftigen Schmerzen führen. Aber auch Verletzungen und eine Vielzahl weiterer Erkrankungen (z.B. Rheuma, Entzündungen, Durchblutungsstörungen etc.) können den Problemen zugrunde liegen.

Können konservative Therapien keine ausreichende Linderung schaffen, kommt die primäre Endoprothetik, also der künstliche Gelenksersatz ins Spiel.

Die Entscheidung für einen Eingriff treffen je nach Beschwerden Arzt und Patient gemeinsam.

Entscheidend ist, für jeden Patienten entsprechend seiner individuellen Anatomie die individuell am besten passende Form, Größe und Lage des Implantats zu ermitteln

Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv und damit besonders schonend für Muskeln und Gewebe. Zentral ist die Rekonstruktion der individuellen Anatomie des Patienten. Dies ermöglicht zum einen die exakte digitale präoperative Planung und zum anderen die Wahl des für jeden einzelnen Patienten am besten passenden Implantat-Designs. Im Kardinal Schwarzenberg Klinikum steht dafür eine seit vielen Jahren bestens bewährte Implantat-Familie eines namhaften Österreichischen Herstellers zur Verfügung, in deren Entwicklung Know-how und Erfahrung aus Schwarzach maßgeblich eingeflossen sind.

Fragen und Antworten zu Ihrer Behandlung

In den allermeisten Fällen liegt eine Abnützung des Gelenkknorpels (Arthrose) vor. Die Folge ist, dass Knochen auf Knochen reibt. Das verursacht Schmerzen. Der Grund für diese Knorpelabnützung kann meist nicht gefunden werden. Erkennbar ist sie am Röntgenbild. Für den Betroffenen äußert sich die Abnützung durch Schmerzen im Bereich der Leiste und der Hüfte mit Ausstrahlung in den Oberschenkel. Typischerweise kommt es dabei zu verstärkten Schmerzen beim Aufstehen nach längerem Sitzen oder am Morgen. Bei fortgeschrittener Abnützung kommt es auch zu Schmerzen in Ruhe bzw. in der Nacht. Meistens ist das betroffene Hüftgelenk auch in der Bewegung eingeschränkt. Kommt es zu einem Absterben des lebenden Knochengewebes spricht man von der sogenannten Hüftkopfnekrose. Auch hier ist die Ursache meist unbekannt. Möglicherweise begünstigen Hüftgelenksverrenkungen im Kindesalter dann beim Erwachsenen diese Zerstörung.

Die Entscheidung zur Operation treffen je nach Beschwerden Arzt und Patient gemeinsam.

Die Implantation einer Hüft-Totalendoprothese dauert ca. 60 bis 90 Minuten und wird minimal-invasiv durchgeführt. Minimal-invasiv heißt, das Operationsgebiet wird über kleine Schnitte zugänglich gemacht. Diese High-Tech-Operationsmethode hat sich als sehr patientenschonend und komplikationsarm erwiesen. 

Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Jede Patientin bzw. jeder Patient wird vorher in einem verbindlichen Gespräch in der Anästhesie-Ambulanz umfassend beraten.  

Am Tag der Operation muss der Patient im Bett bleiben. Ab dem zweiten Tag ist es bereits möglich sich im Bett aufzusetzen. Am dritten Tag kann mit Stützkrücken aufgestanden werden. In weiterer Folge werden unter der Anleitung von erfahrenen Physiotherapeuten das teilbelastende Gehen und das Treppensteigen erlernt. Zusätzlich wird durch intensive Heilgymnastik wieder eine zufriedenstellende Beweglichkeit erzielt. Am zehnten Tag werden die Wundklammern entfernt, danach kann man wieder duschen und nachdem die Krusten abgefallen sind auch wieder baden.

Üblicherweise kann die Entlassung am neunten bis elften Tag nach der Operation erfolgen.

In den ersten sechs Wochen nach der Operation muss man mit Stützkrücken unter Teilbelastung gehen. Das heißt, man sollte nicht mehr als 20 bis 30 kg Belastung auf das betroffene Bein bringen. Für diese Zeit muss man zur Vermeidung einer Thrombose einmal täglich eine Tablette zur sogenannten Thromboseprophylaxe einnehmen. Nach drei Monaten ist eine Kontrolle in unserer orthopädischen Ambulanzvorgesehen, zu der die Patienten aktuelle Röntgenbilder mitbringen. Danach ist nur einmal pro Jahr eine Kontrolle mit aktuellen Röntgenbildern vorgesehen. Noch während des stationären Aufenthaltes wird von uns ein Kurantrag gestellt. Die Kur kann dann ca. acht bis zwölf Wochen nach der Operation angetreten werden.

Um die gefürchtete und schmerzhafte Luxation (=Verrenkung) des künstlichen Hüftgelenkes zu vermeiden, sollte beachtet werden:

  • keine Beugung des Gelenkes über 90°
  • kein Sitzen auf einer tiefen Couch oder einem tiefen Sessel
  • kein Übereinanderschlagen der Beine

Außerdem sollte man - soweit möglich - am Rücken schlafen, um das unabsichtliche Übereinanderschlagen der Beine im Schlaf zu verhindern.

In den Beckenknochen wird eine Titanpfanne eingeschlagen, in die dann eine Keramik- oder Kunststoffgleitfläche eingepasst wird. Der Schaft am Oberschenkel ist ebenfalls aus Titan, auf diesen Schaft wird dann ein Keramikkopf aufgesetzt. Sowohl Pfannen als auch Schaft werden ohne Zement im Knochen verankert.

Nach unserem derzeitigen Wissenstand ist die durchschnittliche Lebensdauer einer Hüft-Totalendoprothese ca. 12 bis 15 Jahre. In Einzelfällen kann es auch früher zu einer Auslockerung der Prothese kommen.

Im Prinzip kann man nahezu alle Sportarten wieder ausüben. Extremsportarten sollten jedoch vermieden werden. Ideal zum Muskelaufbau und -erhalt sind Schwimmen und Radfahren.

Kontakt

WICHTIGE INFORMATIONEN

Informationen zu aktuellen Zutrittsregelungen

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER 

Besuchszeit täglich von 15.00-19.00 Uhr 
Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

      Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte:

      • Unabhängig vom Status "Geimpft" oder "Genesen" ist das Vorweisen eines negativen PCR-Testergebnisses (nicht älter als 72 Stunden) vor der Aufnahme auf die jeweilige Station erforderlich.
      • Tragen einer FFP-2-Maske
      • Ausfüllen des Symptom- und Fieberprotokolls