OP Wartezeiten

Grundlage der unten dargestellten Vorgehensweise ist das Salzburger Krankenanstaltengesetz, § 21a - Führung von Wartelisten

Die in der Tabelle aufgeführten Kliniken im Land Salzburg veröffentlichen demnach die mittleren Wartezeiten für elektive Operationen und invasive Diagnosen in den Sonderfächern Augenheilkunde und Optometrie, Orthopädie und Orthopädische Chirurgie bzw. Orthopädie und Traumatologie sowie Neurochirurgie. Eingriffe mit Wartezeiten unter 4 Wochen werden in der Berechnung nicht berücksichtigt. Die Daten werden quartalsweise aktualisiert und im Internet publiziert.

 

Anmerkungen:

  • Die Darstellung der mittleren Wartezeiten pro Sonderfach gibt keinerlei Auskunft über die Gründe der Wartezeit.
  • Wartezeiten können dadurch entstehen, dass Patienten keinen früheren Termin wünschten (z.B. geplante Reisen), oder vor dem geplanten Eingriff vorbereitenden Behandlungen oder Untersuchungen zum Erreichen eines bestmöglichen Therapieerfolges notwendig sind. Auch kann es zu Verschiebungen elektiver Eingriffe aufgrund von Notfallbehandlungen kommen.
  • Eine Differenzierung der Wartezeiten nach Sonderklasse und Nicht-Sonderklasse ist gesetzlich nicht vorgesehen und findet sich daher nicht auf der Warteliste.
  • Die kumulierte Darstellung der erfassten elektiven Operationen und invasiven Eingriffe nach Sonderfächern ist für eine Einzel- oder Gruppenanalyse ungeeignet. Sie stellt allenfalls eine allgemeine Orientierungshilfe dar und sagt insbesondere nichts über die Behandlungsqualität in den einzelnen Kliniken aus.
  • In der Praxis wird der Operationstermin für einen elektiven Eingriff regelhaft im Vorfeld mit den Patienten vereinbart, sodass jeder Patient seine individuelle Wartezeit kennt.
  • Den Patienten steht es frei, bei subjektiv zu langer Wartezeit sich an eine andere Klinik mit entsprechendem Versorgungsauftrag zu wenden, um ggf. einen früheren Termin dort angeboten zu bekommen.
  • Regelhaft werden die Patienten wenige Tage vor dem geplanten Eingriff seitens des Klinikums kontaktiert, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
  • In Ausnahmefällen kann es zu einer ungeplanten Verschiebung des Termins (z.B. aufgrund einer akuten Erkrankung des Patienten) oder aufgrund von Notfallbehandlungen kommen.
  • Es kann auch zu einer Wartezeitverkürzung kommen, sofern andere Patienten trotz Planung ihren vereinbarten Termin nicht in Anspruch nehmen.

Sonderfach

Augenheilkunde und Optometrie

Orthopädie und Traumatologie

Neurochirurgie

Krankenhaus

Anzahl (SK)

Ø Wochen

Anzahl (SK)

Ø Wochen

Anzahl (SK)

Ø Wochen

Barmherzige Brüder Salzburg

*

 

*

 

*

 

Krankenhaus Hallein

*

 

117 (8)

11

*

 

Kardinal Schwarzenberg Klinikum

*

 

467 (71) 

20

*

 

Krankenhaus Oberndorf

*

 

142 (4) 

28

*

 

Krankenhaus Tamsweg

*

 

199 (13)

15

*

 

Tauernklinikum

1290 (84)

11

    0

  3

*

 

Uniklinikum Salzburg

1142 (132)

  5

536 (32)

23

251 (0)

16

SonderfachKatarakt-OP

Hüft- und Knie-Totalendoprothese

 
KrankenhausAnzahl (SK)Ø WochenAnzahl (SK)Ø Wochen  

Kardinal Schwarzenberg Klinikum

* 301 (44)20  
Krankenhaus Oberndorf* 187 (10)33  
Krankenhaus Tamsweg    66 (4)16  
Tauernklinikum1186 (70)13   3  5   
Uniklinikum Salzburg647 (92)  6159 (15)24  

 

 

Abbildung 1: Warteliste Land Salzburg, Stand Oktober 2022. Die Anzahl der Sonderklasse (SK)-Patienten ist in Klammern aufgeführt. Ø Wochen = durchschnittliche Wochen Wartezeit in dem jeweiligen Sonderfach für elektive Eingriffe mit Wartezeiten über 4 Wochen. * = Leistungen werden nicht vorgehalten. ** = Keine regelhafte Wartezeit über 4 Wochen.

WICHTIGE INFORMATIONEN

Informationen zu aktuellen Zutrittsregelungen

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER 

Besuchszeit täglich von 15.00-19.00 Uhr 
Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

      Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte:

      • Unabhängig vom Status "Geimpft" oder "Genesen" ist das Vorweisen eines negativen PCR-Testergebnisses (nicht älter als 72 Stunden) vor der Aufnahme auf die jeweilige Station erforderlich.
      • Tragen einer FFP-2-Maske
      • Ausfüllen des Symptom- und Fieberprotokolls