Selbsthilfe

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum darf sich seit dem 22.06.2011 "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" nennen und ist mit dem Gütesiegel "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet. Wir bekennen uns zum Unternehmensgrundsatz der Patientenorientierung. Selbsthilfefreundlichkeit als ausgewiesenes Qualitätsmerkmal stellt einen Beitrag zur Patientenorientierung dar. Im Jahr 2020 fand die Rezertifizierung bis 2024 statt.

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Ein "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" zeichnet sich dadurch aus, dass es sein ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert und der Kontakt zwischen Patienten und Selbsthilfegruppen aktiv unterstützt wird.

Vertreter aus Selbsthilfegruppen sind in erster Linie Experten in eigener Sache und können so einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Patienten liefern.

  • Unsere Ärztinnen und Ärzte sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege sind angewiesen, unsere Patienten und Angehörigen im Bedarfsfall auf die Möglichkeit der Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe aufmerksam zu machen.
     
  • Entsprechendes Infomaterial (Folder und Verzeichnisse der Selbsthilfegruppen) liegen auf den Stationen und Ambulanzen auf und können auf Anfrage auch über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege ausgehändigt werden. In diesen Unterlagen finden Sie die Kontaktdaten zu den einzelnen Selbsthilfegruppen.

Patienten und deren Angehörige, die bereits im Krankenhaus auf die Möglichkeit einer Unterstützung durch eine Selbsthilfegruppe aufmerksam gemacht werden, können bereits vor oder während einer Behandlung Informationen und Unterstützung durch diese erhalten. Auch wissen sie, wo sie nach der Entlassung weitere Hilfe finden können.
   

  1. Um sich über Selbsthilfe zu informieren, werden Räume, Infrastruktur und Präsentationsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, deren Gestaltung sich an den Bedürfnissen der PatientInnen bzw. der ihrer Angehörigen sowie der Selbsthilfegruppe orientiert.

  2. PatientInnen bzw. deren Angehörige werden regelmäßig und persönlich über die Möglichkeiten der Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe informiert.

  3. Selbsthilfegruppen werden in ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und treten gegenüber der Fachöffentlichkeit als Kooperationspartner auf.

  4. Das Krankenhaus hat eine/einen Selbsthilfebeauftragte/n benannt.

  5. Zwischen Selbsthilfegruppen/Selbsthilfe Dachverband und Krankenhaus findet ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch statt.

  6. In die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu Selbsthilfe sind Selbsthilfegruppen bzw. der Dachverband einbezogen.

  7. Das Krankenhaus ermöglicht Selbsthilfegruppen die Mitwirkung in Qualitätszirkeln, Ethik-Kommission etc.

  8. Die Kooperation mit einer Selbsthilfegruppe und/oder dem Dachverband Selbsthilfe Salzburg ist formal beschlossen und dokumentiert.


Der Nachweis, dass alle Qualitätskriterien erfüllt werden konnten, wird durch die Verleihung eines Gütesiegels sichtbar gemacht. Die einzelnen Häuser und die Fachabteilungen/Kliniken dürfen dann dieses Gütesiegel tragen und sichtbar machen. Das Gütesiegel wird für 3 Jahre verliehen, für die Verlängerung ist der neuerliche Nachweis der Erfüllung der Qualitätskriterien notwendig.
   

Der Dachverband der Selbsthilfe Salzburg

Der Selbsthilfe Dachverband ist für die konkrete Kooperation zwischen dem Krankenhaus und den Selbsthilfegruppen eine wichtige Drehscheibe. Ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch mit den Fachkräften aus dem Krankenhaus verbessert das beidseitige Verständnis von Selbsthilfe und professioneller Versorgung. Der Dachverband steht insbesondere aber auch PatientInnen für Informationen zur Verfügung.

Derzeit sind ca. 170 Selbsthilfegruppen Mitglied beim Dachverband. Dies entspricht ca. 130 behandelten Themen. Selbsthilfe bedeutet das Engagement von ehrenamtlich und hauptamtlich arbeitenden Menschen. Selbsthilfe kann und will nicht die medizinische oder psychotherapeutische Behandlung ersetzen, kann diese aber wirkungsvoll ergänzen. Bei der täglichen Arbeit der Selbsthilfe werden Fragen zur Krankheitsbewältigung sowie soziale Fragen gestellt und beantwortet.

Verzeichnis der Salzburger Selbsthilfegruppen

Die Selbsthilfebeauftragten des Kardinal Schwarzenberg Klinikums

Die Selbsthilfebeauftragten stehen als Mittelspersonen zwischen dem Klinikpersonal und dem Dachverband der Selbsthilfe Salzburg bzw..den Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Sie sind stets bemüht, bei Problemen, Anregungen und Aktivitäten in Bezug auf Selbsthilfe bestmöglich zur Verfügung zu stehen.


Ansprechpersonen für unsere Patientinnen und Patienten sind unsere Ärztinnen und Ärzte und die Pflegekräfte auf den Abteilungen.

  •  Julia Ganner
    Julia Ganner, MA
    T: +43 6415 7101-2291
  •  Carola Wechslinger
    Carola Wechslinger, BA
    T: +43 6415 7101-2400

WICHTIGE INFORMATIONEN

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER

Grundsätzlich gilt:

  • 1 Besucher pro Patient pro Woche, wenn der Patient mehr als 7 Tage stationär aufgenommen ist, für 1 Stunde
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr
    Ausnahmen: Patienten in lebensbedrohlichen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Patienten der Kinder- und Jugendmedizin
  • Besuche sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich - 06415 71010

Für Besucher gilt die 2G-Plus Regel:

Geimpft plus gültiger PCR-Test:

Impfnachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte

  • Zweitimpfung, wobei die zweite Teilimpfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf (Verkürzung auf 270 Tage tritt am 06.12.2021 in Kraft).
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf.
  • Erstimpfung gemeinsam mit einem gültigen negativen PCR-Test (Übergangsfrist bis zum 06.12.2021).
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf (Verkürzung auf 270 Tage tritt am 06.12.2021 in Kraft).
  • Nach Erhalt einer weiteren Impfung (Auffrischung) beträgt die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises weitere 360 Tage. Zwischen dieser Impfung und einer der drei oben genannten müssen mindestens 120 Tage liegen.

Genesen plus gültiger PCR-Test:

Ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

Für schulpflichtige Kinder bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass (bei eingehaltenen Testintervallen).

       

      BEGLEITPERSONEN

      Begleitpersonen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte: