Fachbereich Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie

"Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße" - mit diesem Ausspruch hat der berühmte Berliner Arzt Rudolf Virchow (1821 - 1902) die Bedeutung gesunder Blutgefäße für ein gesundes Altern auf den Punkt gebracht.

Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten eine möglichst individualisierte Therapie ihrer Gefäßerkrankung anzubieten. Es kommen hierbei komplementär operative, endoluminal-interventionelle und konservative Therapieansätze zum Einsatz. Die Evidenz- und Leitlinien-basierte Behandlung folgt dem neuesten Stand der Wissenschaft, verliert dabei aber das Wesentliche nicht aus den Augen: die individuelle, empathische Behandlung des Einzelnen.

Leistungsspektrum

Wir bieten das gesamte Spektrum gefäßchirurgischer und endovaskulärer Eingriffe und deren Nachsorge. z.B.:

  • Diagnose und Therapie von angiologischen Erkrankungen durch Stoffwechselstörungen (i.e. Diabetes, diabetisches Fußsyndrom)
  • Diagnose und Therapie der PAVK – endovaskulär und chirurgisch
  • Anlage von temporären und permanenten Dialysezugängen (Dialysekatheter, Permcath, Hickmann, AV Shunts)
  • Anlage von Kathetern für die Chemotherapie (Port A Cath*)
  • Diagnose und Therapie von abdominellen Aortenaneurysmen oder Aortenpathologien – chirurgisch oder endovaskulär
  • Leistenarterien Thrombendarteriektomie (TEA)
  • Periphere Bypassoperationen (Beckenarterien; Bein- und Fußarterien)
  • Carotis TEA und EEA (Eversionsendarteriektomie)
  • Embolektomien – elektiv und notfallmäßig
  • Lysetherapie
  • PTA mit Stentimplantation an den unteren und oberen Extremitäten
  • Varizenoperationen* (Sklerosierung, RF Ablation, Stripping)
  • Vaskuläre Tumorchirurgie
  • Ulcuschirurgie der chronisch venösen Insuffizienz (CVI)
  • Spalthautransplantationen
  • Viszeralarterienchirurgie

* Diese Leistungen werden gemeinsam mit unseren KollegInnen der Allgemein- und Viszeralchirurgie angeboten.

Leiter

  • OA Dr. Peter-Michael Krieger
    OA Dr. Peter-Michael Krieger
    Gefäßchirurg, Allgemein- und Viszeralchirurg, Endovaskulärer Chirurg (DGG)

Stv. Leiter

  • OA Univ.-Doz. Dr. Olaf Stanger
    OA Univ.-Doz. Dr. Olaf Stanger, MBA
    Herz- und Gefäßchirurg, Allgemein- und Viszeralchirurg, Fellow of the European Thoracic and Cardiovascular Society (FETCS)

Sekretariat

Ambulanz

Tel.: +43 6415 7101 - 87160

Ambulanzzeiten:

Montag, 12:00 - 15:30 Uhr 
Freitag, 08:30 - 15:30 Uhr

Die Ambulanz für Gefäß- und Endovaskuläre Chirurgie befindet sich in Gebäude D, 1. Stock.

In dringenden Fällen bitten wir Sie, unser Sekretariat unter +43 6415 7101 - 7313 zu kontaktieren.

AKTUELLE INFORMATIONEN FÜR PATIENTEN, BESUCHER & BEGLEITPERSONEN

FFP2- Maskenpflicht

Für Patienten, Besucher und Begleitpersonen gilt im gesamten Klinik-Gebäude die FFP2-Maskenpflicht.

Diese gilt ab dem Alter von 14 Jahren. Schwangere und Kinder ab 6 Jahren können stattdessen einen herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz tragen. Jüngere Kinder müssen den Mund-Nasenbereich nicht abdecken.

Zutritt ins Klinikum

Der Zutritt ins Klinikum ist sowohl über den Haupteingang als auch über weitere Zugänge in die Gebäudeteile möglich.

Die 3-G Regel ist aufgehoben!

Bitte beachten Sie die bestehenden Hygienemaßnahmen:

  • Desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten des Klinikums.
  • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein und niesen/husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, welches Sie unmittelbar danach entsorgen.
  • Sehen Sie von Besuchen ab wenn Sie sich krank fühlen, Zeichen einer Erkältung aufweisen und/oder Fieber haben.

Fachambulanz-Termine

Besucher und Begleitpersonen

Besuchszeit täglich von 15.00-19.00 Uhr 
Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

Bitte beachten Sie:

  • Verkehrsbeschränkte Personen haben keinen Zutritt als Besucher oder Begleitperson.
  • Die Besucheranzahl im Patientenzimmer ist gering zu halten. Bitte nutzen Sie während des Besuches die Aufenthaltsräume auf den Stationen und das Vinzenz-Café.
  • Besucher von Hochrisikobereichen (z.B. Intensivstationen, Neonatologie, Onkologie) müssen die entsprechende Schutzausrüstung tragen. Diese wird in den jeweiligen Bereichen ausgehändigt.
  • Besuche von Patienten, die aufgrund einer infektiösen Erkrankung stationär behandelt werden, sind nur in sehr eingeschränkter Form und nach Rücksprache mit der Stationsleitung möglich:  in kritischem Gesundheitszustand, in palliativer Situation sowie bei dringlicher psychischer Erfordernis werden wir weiterhin versuchen, Besuche zu ermöglichen. Bezüglich der zu treffenden Schutzvorkehrungen ist vor Betreten des Isolations-Zimmers Kontakt mit dem Stationspersonal aufzunehmen.