Interdisziplinäres Schlaflabor Mit Hightech-Diagnostik zu gesundem Schlaf

Schlafstörungen schränken nicht nur die Lebensqualität erheblich ein – sie sind auch massiv gesundheitsgefährdend. In unserem interdisziplinären Schlaflabor gehen wir Ihrer Schlafstörung auf den Grund.

Volksgeißel Schlaflosigkeit

Die Gesellschaft verlangt viel von uns: wir sollen jung, dynamisch, belastbar, leistungsfähig und flexibel sein. Doch der Alltag bringt viele aus dem Gleichgewicht – wir kämpfen mit Stress, verändertem Tagesrhythmus, falscher Ernährung, Bewegungsmangel, Umweltgiften. Um uns zu erholen, brauchen wir den Schlaf. Ist die Schlafqualität jedoch nicht gegeben, werden Geist und Körper krank.

Bereits annähernd jede bzw. jeder Dritte leidet heute unter Schlafstörungen – die Schlafmedizin unterscheidet über 80 verschiedene Arten. Werden diese nicht erkannt und behandelt, kann es zu gravierenden Krankheiten kommen, z. B.:

  • Herz- und Kreislauferkrankungen bzw. Herzinfarkt
  • Gehirnschlag
  • Bluthochdruck
  • Organische Schäden
  • Schwächung des Immunsystems (somit höhere Anfälligkeit für das Risiko einer Krebserkrankung)
  • Restless Legs
  • Depressionen und Burn-Out-Syndrom

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO werden Schlafstörungen als ebenso ernstzunehmende Krankheiten wie die koronare Herzkrankheit, Diabetes mellitus oder etwa Lungenkrebs eingestuft.

Alarmsignal Schnarchen

Schnarchen ist das erste Alarmsignal für eine gefährliche Schlafstörung. In den meisten Fällen handelt es sich um die sogenannte Obstruktive Schlafapnoe (OSA).

Durch Erschlaffung der Rachenmuskulatur kommt es dabei zu einem Verschluss (= Obstruktion) der oberen Atemwege. Die dadurch behinderte Atmung führt zu Atemstillständen (= Apnoen) mit Sauerstoffmangel, die zu Schädigungen von Herz und Gehirn führen können. Gleichzeitig schnellen Blutdruck und Puls in die Höhe.

Das Gehirn sendet ein Notsignal, das vor dem Ersticken rettet: Atemstillstände werden durch eine Weckreaktion beendet, bei der sich die Atemwege wieder öffnen – lautstark als Schnarchen zu hören. Diese wiederholten Weckreaktionen wiederum zerstören die Schlafstruktur, der Schlaf ist nicht mehr erholsam. Die Atemstillstände können hunderte Male pro Nacht auftreten.

Diagnose und Therapie

In unserem interdisziplinären Schlaflabor im Kardinal Schwarzenberg Klinikum liefert ein hochspezialisiertes Team eine präzise Diagnose über die Ursache Ihrer schlaflosen Nächte:

Techniker und Ärzte mit jahrelanger Erfahrung in verschiedenen medizinischen Fachrichtungen legen volles Augenmerk auf Ihren Schlaf.

Unsere Aufgabe ist es, Schlafstörungen zu erkennen, zu messen und die Diagnose sowie alle erhobenen Daten und Informationen Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zur Verfügung zu stellen. So kann dieser die für Sie notwendige Behandlung vornehmen und entsprechende Maßnahmen treffen, damit Sie wieder gut, sicher und erholsam schlafen können.

Bei bereits durchgeführter Voruntersuchung und bekannter Diagnose bieten wir in unserem Schlaflabor auch Möglichkeiten der Therapie bei OSA (z.B. CPAP-Maskenanpassung, Schnarch-Operationen etc.).

Wann sollte eine Untersuchung im Schlaflabor erfolgen?

  • Bei starkem Schnarchen
  • Bei beobachteten nächtlichen Atemaussetzern
  • Bei Tagesmüdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer
  • Bei Einschlafneigung tagsüber
  • Bei länger dauernden Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • Wenn Sie unter Bluthochdruck oder Herzbeschwerden leiden
  • Wenn Sie beim Einschlafen Beinzuckungen haben (Restless Legs)

Kontakt und Termine

Termine vereinbaren Sie bitte mit unserer Abteilung Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Montag bis Freitag, 08.00 - 15.00 Uhr):

Tel.: +43 6415 7101 - 6121
Mail: schlaflabor@ks-klinikum.at

Sie finden uns in Gebäude B, 1. Stock

Eine Überweisung (Facharzt oder Hausarzt) ist erforderlich.

Die Kosten für Untersuchungen im Schlaflabor werden von Kassen und Zusatzversicherungen getragen.

Die Untersuchung

Während Sie schlafen, messen wir Gehirnströme, Augen- und Kinnbewegungen, den Sauerstoffgehalt im Blut, die Körperlage und Beinbewegungen, die Brust- und Bauchatmung und nehmen lungenspezifische Messungen sowie ein EKG (Elektrokardiogramm) vor.

Das Helios Schlaflabor verfügt über moderne Funktechnik. Sie haben daher maximale Bewegungsfreiheit und können selbst während der Messung Sanitärräume aufsuchen.

Die Untersuchung beginnt am Abend und dauert bis zum Morgen des nächsten Tages. Sie ist selbstverständlich schmerzfrei.

Helios Schlaflabor

Das akkreditiere Helios Schlaflabor (www.helios-schlaflabor.at/) betreibt mit seinem hochspezialisierten Team an zwei Standorten im Bundesland Salzburg interdisziplinäre Schlaflabore. Ziele sind aussagekräftige, rasche Diagnosen und dementsprechende Therapien von Schlafstörungen.

Das Helios Schlaflabor verwendet neueste Schlaflabortechnik, das Personal ist nach aktuellen Standards regelmäßig geschult um Arzt und Patient bestmöglich zu unterstützen.

WICHTIGE INFORMATIONEN

Aktuelle Informationen zu Leistungsanpassungen Frauenheilkunde & Geburtshilfe

Sehr geehrte Patientin!

Die aktuell angespannte Personalsituation im Ärzteteam der Abteilung Frauenheilkunde & Geburtshilfe erfordert ab 30. Mai Leistungsanpassungen. Die Versorgung von gynäkologischen Notfällen ist in jedem Fall gesichert.

Die wesentlichen Maßnahmen sind hier zusammengefasst.

Keine Änderungen gibt es bei:

  • Normalgeburten von allen im Bezirk Pongau und Lungau wohnhaften Patientinnen
  • Risiko- und Frühgeburten ab 29 Schwangerschaftswochen für alle Patientinnen unabhängig vom Wohnort
  • Patientinnen mit einem onkologischen Befund, die sich bereits in Behandlung befinden. Diese Patientinnen werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin des KSK betreut.
  • Stanz-Biopsien bei Auffälligkeiten in der Brust in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie
  • Mit den Krankenhäusern Zell am See, St. Johann in Tirol, Hallein, Schladming und dem Uniklinikum Salzburg wurde vereinbart, dass normale Geburten von Schwangeren aus diesen Bezirken im Wohnsitzbezirk stattfinden.
  • Eine Aufnahme von neuen onkologischen Patientinnen ist derzeit nicht möglich.
  • Die Biopsie der Brust (Entnahme einer Gewebeprobe) zur Abklärung von Auffälligkeiten ist weiterhin im KSK möglich. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall für eine Terminvereinbarung unsere Abteilung für Radiologie von Montag – Freitag (Zeitraum): 06415 7101 2043

Informationen zu aktuellen Zutrittsregelungen

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER

Grundsätzlich gilt:

  • 1 Besucher pro Patient pro Tag für max. 1 Stunde
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr
    Ausnahmen: Patienten in lebensbedrohlichen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Patienten der Kinder- und Jugendmedizin
  • Besuche sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich - 06415 71010

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

      Pro Patient ist eine Begleitperson zugelassen. Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte: