Wirbelsäule

Bandscheibenvorfall im Lendenbereich

Die zwischen den Wirbelkörpern befindlichen Bandscheiben bestehen aus einem Faserring und einem elastischen Kern. Durch Fehlbelastungen oder Abnützung der Bandscheiben kann es zu einem Einriss im Faserring kommen. Der elastische Kern kann dann nach außen treten und auf das Rückenmark oder die Nervenwurzeln drücken. Dies verursacht typische Rückenschmerzen, die meist in ein Bein ausstrahlen. Je nach Größe und Lokalisation des Bandscheibenvorfalles kommt es zusätzlich zu Nervenausfällen, die sich als Lähmungen und Gefühlsstörungen bemerkbar machen. Am häufigsten ist die Bandscheibe zwischen viertem und fünftem Lendenwirbel bzw. zwischen fünftem Lendenwirbel und erstem Kreuzbeinwirbel betroffen. Durch die Untersuchung kann der Arzt meistens die Etage des Bandscheibenvorfalles diagnostizieren. Der Bandscheibenvorfall wird dann in der Magnetresonanz-Tomographie (MRI) sichtbar.

Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden. Mittels CT-gezielter Wurzelblockade zusammen mit hochwirksamen Schmerzinfusionen, Heilgymnastik und physikalischen Maßnahmen können die Schmerzen sehr oft erfolgreich bekämpft werden. Kommt es jedoch zu Lähmungen insbesondere der Blasen- oder Mastdarmfunktion, ist oft akut eine Operation nötig, um einen dauerhaften Schaden zu vermeiden.

Je nach Größe des Bandscheibenvorfalles kann die Operation etwa eineinhalb Stunden dauern.

Die Operation wird üblicherweise in Vollnarkose durchgeführt. Jede Patientin bzw. jeder Patient wird vorher in einem verbindlichen Gespräch in der Anästhesie-Ambulanz umfassend beraten.

Am Tag der Operation muss die Patientin oder der Patient üblicherweise für etwa zwei Tage im Bett liegen bleiben, danach darf man aufsitzen als auch aufstehen. Die Mobilisation der Patientinnen und Patienten erfolgt unter physiotherapeutischer Anleitung.

Die Entlassung erfolgt nach zehn bis zwölf Tagen.

Kontakt

WICHTIGE INFORMATIONEN

Ein Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr ist erforderlich und beim Betreten des Klinikums vorzuweisen.

Es gilt die 3-G Regel:

Getestet

  • PCR-Test (nicht älter als 72 Std.)
  • Antigen-Test (nicht älter als 24 Std.)
  • Antigen-Selbsttest mit QR-Code (nicht älter als 24 Std.)
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper (max. 3 Monate alt)

Geimpft:

  • Aktuelle Informationen zu den Regelungen betreffend Corona-Schutzimpfung finden Sie hier.

Genesen:

  • Ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten durchgemachte und aktuell abgelaufene Infektion

Im gesamten Klinikum-Bereich ist das Tragen einer FFP-2-Maske verpflichtend. Die FFP-2-Maskenpflicht gilt ab dem Alter von 14 Jahren, ab 6 Jahren kann stattdessen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Jüngere Kinder müssen den Mund-Nasenbereich nicht abdecken.

 

Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, gilt:

 

AMBULANZBETRIEB

Bitte beachten Sie:

  • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
  • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
  • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.