Neonatologie und Frühgeborene

Frühgeborenen-Überwachungsstation / Neonatologie

Auf unserer Frühgeborenen-Überwachungsstation bieten wir

  • die Versorgung von Frühgeborenen ab der 29. Schwangerschaftswoche (SSW),
  • die Erstversorgung von Frühgeborenen unter der 29. SSW in der Akutphase und von Frühgeborenen mit Herzerkrankungen oder angeborenen Fehlbildungen mit anschließender Verlegung in ein entsprechendes Zentrum sowie
  • die Versorgung von Neugeborenen mit Anpassungsstörungen, Atemnotsyndrom, Blutzuckerschwankungen, Gelbsucht, Neugeborenen-Infektionen und Sauerstoffmangel bei der Geburt. 

Besuchszeiten Neonatologie

Um den Kindern die notwendige Ruhe für eine optimale Entwicklung zu bieten und sie vor Infektionen zu schützen, gilt für unsere Neonatologie folgende Besucherregelung:

  • Eltern sind jederzeit willkommen!
  • Großeltern und Geschwister der Patienten können täglich von 10.00 - 20.00 Uhr in Begleitung der Eltern zu Besuch kommen. Im Interesse unserer kleinen Patienten sollten Sie Geschwisterkinder nur mitbringen, wenn diese gesund sind. Bitte informieren Sie uns vor Betreten der Station, wenn in Ihrem Umfeld Infektionskrankheiten (z.B. Windpocken) auftreten, auch wenn Ihre Kinder noch nicht daran erkrankt sind. Geschwisterkinder müssen von einer Begleitperson beaufsichtigt werden.
  • Für alle anderen Besucher und Kinder über 14 Jahren bieten wir Mittwoch und Samstag von 14.30 - 15.00 Uhr die Möglichkeit für Besuche.

WICHTIG: Zum Schutz unserer Neugeborenen bitten wir Sie dringend, unsere Neonatologie nicht zu betreten, wenn Sie sich krank fühlen, Zeichen einer Erkältung aufweisen, Fieber haben, Durchfall haben oder unter einem möglicherweise ansteckenden Hautausschlag leiden.

Wir legen besonderes Augenmerk auf die individuelle und ganzheitliche Betreuung unserer kleinen Patientinnen und Patienten. Neben Geborgenheit und Wärme bieten wir unseren jüngsten Patienten natürlich auch moderne Hightech-Medizin.

Die Einbeziehung der Eltern spielt für uns eine wichtige Rolle, da sie bedeutend für den Genesungs- und Reifeprozess ihrer Kinder ist. Unsere Station ist daher so gestaltet, dass Mütter und Väter ganz in der Nähe ihrer Babys bleiben können. Wir unterstützen die “frischgebackenen Eltern”, in dem wir sie behutsam auf die Zeit nach dem Krankenhaus vorbereiten. Somit können sie ihr Baby zu Hause gut selbst versorgen – auch ohne medizinisches Personal.

Großen Wert legen wir auf das Thema Stillen. Darum haben wir ein beruhigendes Ambiente geschaffen, in dem entspanntes Stillen möglich ist.  

Unser Betreuungsteam setzt sich aus KinderärztInnen, Kinderkrankenpflegekräften, Stillberaterin, Psychologin, Physiotherapeutin, Logopädin und Klinikum-Seelsorgerin zusammen. Des weiteren besteht bei Bedarf eine enge Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachdisziplinen wie Gynäkologie, Radiologie, Augenheilkunde, HNO und Chirurgie.

Pädiatrische Überwachungsstation

An den Bereich der Neonatologie schließen die Räume unserer pädiatrischen Überwachungsstation für Kinder und Jugendliche mit schweren pädiatrischen Erkrankungen, die eine intensive kontinuierliche Überwachung benötigen an. Hier werden auch Kinder nach schweren Unfällen, zum Beispiel mit ausgeprägter Gehirnerschütterung, und nach schweren oder komplizierten Operationen behandelt und überwacht.

WICHTIGE INFORMATIONEN

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER

Grundsätzlich gilt:

  • 1 Besucher pro Patient pro Tag für max. 1 Stunde
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr
    Ausnahmen: Patienten in lebensbedrohlichen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Patienten der Kinder- und Jugendmedizin
  • Besuche sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich - 06415 71010

Für Besucher gilt die 2G-Plus Regel:

Geimpft plus gültiger PCR-Test:

Impfnachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte

  • Zweitimpfung, wobei die zweite Teilimpfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate (270 Tage bzw. max. bis 02.01.2022) zurückliegen darf.
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf.
  • Nach Erhalt einer weiteren Impfung (Auffrischung) beträgt die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises weitere 270 Tage. Zwischen dieser Impfung und einer der drei oben genannten müssen mindestens 120 Tage (bzw. bei Einmalimpfungen mindestens 14 Tage) liegen.

Genesen plus gültiger PCR-Test:

Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

Für schulpflichtige Kinder bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass (bei eingehaltenen Testintervallen).

       

      BEGLEITPERSONEN

      Begleitpersonen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte: