PrEKidS Präventionsprojekt für psychisch erkrankte Eltern und ihre Kinder

Sind die Eltern psychisch krank, leiden auch besonders die Kinder darunter. Sie haben Schuldgefühle und belasten sich selbst mit einer zu großen Verantwortung. Seit 2016 bieten wir dafür eine kostenfreie familienorientierte Beratung für Familien, deren Kinder zwischen 4 und 18 Jahre alt sind, an. Die Beratung beinhaltet die Themen Krankheitsbewältigung, Stärkung der Beziehungen innerhalb und außerhalb der Familie und Unterstützung beim Verständnis der Familiendynamik.

Es ist uns ein großes Anliegen, die Familie und insbesondere die Kinder zu begleiten und zu unterstützen und die aktuelle Situation in einer mehrgenerationalen Perspektive zu erfassen. Durch gezielte Maßnahmen soll die Prävention vor negativen gesundheitlichen Folgen bewahren und die psychische Gesundheit sowie Lebensqualität in der Familie verbessern.

Krankheitsbewältigung

Im Mittelpunkt der Krankheitsbewältigung steht neben der Information und Aufklärung der Eltern/des Elternteils über Faktoren der Erkrankung und deren Auswirkungen im Familienbund auch die Unterstützung bei der Aufklärung der Kinder, welche altersgemäß und entsprechend ihres Entwicklungsstands erfolgt. Dadurch sollen die Bewältigungsmöglichkeiten im Umgang mit der Erkrankung in der Familie sowie im Umgang miteinander gestärkt werden.

Terminvereinbarung

Per Telefon unter +43 6415 7101 - 85439 oder E-Mail prekids@ks-klinikum.at 

Sind Sie bereits unser Patient, wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt, das klinisch-psychologische bzw. psychotherapeutische Team oder an das Pflege-Team.

Stärkung der Beziehungen innerhalb und außerhalb der Familie

Die betroffenen Eltern werden über die Schutz- und Risikofaktoren für die kindliche Entwicklung informiert und es wird versucht, ein Verständnis dafür herzustellen. Zusätzlich wird ein Gespräch über die Stärken und Schwächen des Kindes sowie über Fördermöglichkeiten im Bedarfsfall geführt und der Familie geholfen, die Isolation des erkrankten Elternteils und der Familie zu überwinden.

Verständnis der Familiendynamik

In der Beratung wird versucht, die Informationen zur Erkrankung mit lebens- und familiengeschichtlichen Erfahrungen zu verknüpfen. Ziel ist ein Verständnis der Erkrankung aus einer mehrgenerationalen Perspektive.

Inhalte unserer Beratung

Unsere Beratung gliedert sich in folgende Teile:

  • Unverbindliches Informationsgespräch für Sie und Ihre Familie
  • Beratungsgespräche für Sie als Bezugsperson(en) des Kindes
  • Einzeltermine mit Ihrem/Ihren Kind(ern)
  • Bei Bedarf: diagnostische Abklärung
  • Familiengespräche: Information, Aufklärung, Unterstützung

Ein Projekt finanziert aus den Mitteln des:

WICHTIGE INFORMATIONEN

Durch die Sanierung und Verbreiterung der Zufahrt Ost kommt es im Zeitraum vom 21. Juni bis 28. August zu Änderungen in der Zufahrts- bzw. Zugangssituation.

Die Zufahrt zum Klinikum ist bis zum Besucherparkplatz möglich. Der Fußweg zum Klinikum wird umgeleitet. Bitte folgen Sie der Beschilderung ausgehend vom Parkplatz.

Die Zufahrt für Notfälle und gehbeeinträchtigte Patienten und Besucher erfolgt über das Ortszentrum Schwarzach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Zugang in das Klinikum ist ausschließlich über den Haupteingang (Zufahrt Ost) nach erfolgtem Screening möglich.

Die Zufahrt West (vom Ortszentrum Schwarzach kommend) ist für Fußgänger geöffnet. Bitte folgen Sie dem Weg durch das Klinikum-Areal zum Screening-Bereich beim Haupteingang.

Ein Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr ist erforderlich und beim Betreten des Klinikums vorzuweisen.

Es gilt die 3-G Regel:

Getestet

  • PCR-Test (nicht älter als 72 Std.)
  • Antigen-Test (nicht älter als 48 Std.)
  • Antigen-Selbsttest mit QR-Code (nicht älter als 24 Std.)
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper (max. 3 Monate alt)

Geimpft:

  • Mindestens 22 Tage und höchstens 9 Monate nach der ersten Teilimpfung
  • Zwischen 1. und 2. Teilimpfung dürfen max. 3 Monate liegen

Genesen:

  • Ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten durchgemachte und aktuell abgelaufene Infektion

Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend. Die Maskenpflicht gilt ab dem Alter von 6 Jahren.Textile Mund-Nasen-Schutzmasken sind nicht zulässig.

 

Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, gilt:

 

BESUCHE

Zum Schutz unserer PatientInnen und MitarbeiterInnen gelten folgende Besuchsregeln:

Grundsätzlich gilt:

  • 3-G-Regel 
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr 
    Ausnahmen: Besuch von Patienten der Kinder- und Jugendheilkunde, Patienten in lebenskritischen Situationen und in Palliativbetreuung
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums für Besucher ab 6 Jahren verpflichtend. 

Im Patientenzimmer gilt:

  • Pro Patient ist gleichzeitig nur eine Besuchsperson im Zimmer erlaubt. Ausnahme: zusätzlich 1 Kind pro Patient als Besucher im Zimmer 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

AMBULANZBETRIEB

Bitte beachten Sie:

  • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
  • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

 

VERANSTALTUNGEN IM KLINIKUM 

Veranstaltungen können derzeit nicht stattfinden. 

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