Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten

Als Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten werden ausgebildete Personen im Gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege verstanden, die sich zusätzlich durch Weiterbildungen nach speziellen und aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen qualifiziert haben. Neben der vertieften Expertise werden unter anderem Aufgaben in Beratung und Schulung von Klinikmitarbeitern, aber auch von Betroffenen und Angehörigen übernommen. Folgenden Pflegexpertinnen und Pflegeexperten wurden bereits durch die Pflegedirektorin im Kardinal Schwarzenberg Klinikum implementiert und können als Konsiliardienst angefordert werden:

Wundmanagement

Unsere Expertinnen und Experten aus dem Wundmanagement beraten und leiten MitarbeiterInnen in der Wundbeurteilung, Wunddokumentation und Wundtherapie an. In der Behandlung von chronischen Wunden arbeiten die WundmanagerInnen eng mit dem ärztlichen Dienst zusammen. Mit Schulungen und Kurzvorträgen zu neuen Wundprodukten und moderner Wundpflege werden nicht nur Betroffene und deren Familien, sondern auch MitarbeiterInnen in der Pflege unterstützt.

Aromapflege

Aromapflege stellt ein ergänzendes Pflegeangebot zur regulären Behandlung dar. Der gezielte Einsatz von hochwertigen ätherischen Ölen kann sich für Patientinnen und Patienten, Angehörige und MitarbeiterInnen positiv auswirken. Unsere Pflegexpertinnen nd Pflegeexperten  für Aromapflege schulen und beraten die MitarbeiterInnen in der Anwendung und im Einsatz von hochwertigen 100 prozentigen naturreinen Aromapflegeprodukten.

Demenz und Delir

Die Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten für Demenz und Delir nehmen im Klinikum eine beratende und schulende Funktion für MitarbeiterInnen, Patientinnen und Patienten und Angehörige ein. Zudem wirken unsere Expertinnen und Experten für Demenz und Delir wesentlich in der Delirprävention, über das Hospital Elder Life Program (HELP), mit. Die im Rahmen von HELP eingesetzten freiwilligen MitarbeiterInnen (FSJ) werden von den Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten für Demenz und Delir im Umgang mit alten Menschen geschult und in der Praxis begleitet.

Kontinenz- und Stomaversorgung

Die Kontinenz- und StomaberaterInnen begleiten Patientinnen und Patienten vor und nach der Anlage eines künstlichen Darm- oder Blasenausgangs. Besonders in Fragen der adäquaten Pflege und in der Versorgung mit den korrekten Stomaprodukten und Hilfsmitteln stehen die Kontinenz- und Stoma-Expertinnen und -Experten Betroffenen, Angehörigen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege beratend zur Seite.

Diabetesberatung

In enger Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst und der Diätologie werden Schulungen und Anleitung von unseren Diabetesberaterinnen und Diabetesberatern abgehalten. Patientinnen und Patienten und ihre Familien werden bei den unterschiedlichsten Manifestationen des Diabetes begleitet. Als Beispiele sind hier zu nennen, die Erstmanifestation bei Kindern, der Schwangerschaftsdiabetes und der Diabetes im höheren Lebensalter. Neben Fragen zur Therapie und Ernährung werden Beratungen für Erkrankte und Angehörige abgehalten.

WICHTIGE INFORMATIONEN

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER

Grundsätzlich gilt:

  • 1 Besucher pro Patient pro Tag für max. 1 Stunde
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr
    Ausnahmen: Patienten in lebensbedrohlichen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Patienten der Kinder- und Jugendmedizin
  • Besuche sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich - 06415 71010

Für Besucher gilt die 2G-Plus Regel:

Geimpft plus gültiger PCR-Test:

Impfnachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte

  • Zweitimpfung, wobei die zweite Teilimpfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate (270 Tage bzw. max. bis 02.01.2022) zurückliegen darf.
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate (270 Tage) zurückliegen darf.
  • Nach Erhalt einer weiteren Impfung (Auffrischung) beträgt die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises weitere 270 Tage. Zwischen dieser Impfung und einer der drei oben genannten müssen mindestens 120 Tage (bzw. bei Einmalimpfungen mindestens 14 Tage) liegen.

Genesen plus gültiger PCR-Test:

Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

Für schulpflichtige Kinder bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass (bei eingehaltenen Testintervallen).

       

      BEGLEITPERSONEN

      Begleitpersonen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte: