Ergotherapie in der Neurologie

Ziel

Das Ziel unserer Ergotherapie ist es, den betroffenen Menschen im Erreichen seiner größtmöglichen Selbständigkeit und Lebensqualität zu unterstützen und zu fördern. Die umfassende Qualifikation unserer Therapeuten schafft die Basis dazu. Wir wenden dazu unterschiedlichste Konzepte und Modelle, wie jene von Bobath, Perfetti, Affolter und Prä-Affolter an. Ergänzt wird die Therapie mit ausgewählten Behandlungsmethoden, wie jene der Propriozeptiven Neuromuskulären Fazilitation (PNF), der Basalen Stimulation oder Kinästhetik. Die interdisziplinäre Teamarbeit sowie das Einbeziehen der Angehörigen haben bei uns einen großen Stellenwert.

Therapie

Ergotherapie wird sowohl im Zimmer als auch im Therapieraum durchgeführt. Bei schwer betroffenen Patientinnen und Patienten arbeiten die Ergotherapeuten zuerst an den Grundvoraussetzungen, die für die Aktivität oder eine Handlung nötig sind. Dies kann zum Beispiel das Erarbeiten einer Grundmobilität, wie das selbstständige Drehen im Bett, das Aufsetzen im Bett oder auch das selbstständige Umsetzen auf einen Rollstuhl oder das Erarbeiten einer selektiven Aufmerksamkeit sein.

Später wird direkt im Alltag gearbeitet. Es wird analysiert, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Tätigkeiten des Patienten in Alltag, Freizeit oder Beruf wichtig sind und diese werden bei Schwierigkeiten geübt, um sie später im Alltag wieder einsetzen zu können.

Maßnahmen

  • Training sensomotorischer Fähigkeiten: Grob- und Feinmotorik, Koordination, Sensibilität, Gleichgewicht, Ausdauer, Muskelkraft ...
  • Training der kognitiven Fertigkeiten: bei Neglect, Apraxie, Raumerfassungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen ...
  • Selbsthilfetraining: Körperpflege, An- und Ausziehen, Essen, Haushalt ...
  • Hilfsmittelberatung, -versorgung und -training
  • Förderung sozialer und emotionaler Fähigkeiten: Kommunikation, Selbstwertgefühl, Kreativität, Eigeninitiative ...
  • Angehörigenberatung

WICHTIGE INFORMATIONEN

Durch die Sanierung und Verbreiterung der Zufahrt Ost kommt es im Zeitraum vom 21. Juni bis 28. August zu Änderungen in der Zufahrts- bzw. Zugangssituation.

Die Zufahrt zum Klinikum ist bis zum Besucherparkplatz möglich. Der Fußweg zum Klinikum wird umgeleitet. Bitte folgen Sie der Beschilderung ausgehend vom Parkplatz.

Die Zufahrt für Notfälle und gehbeeinträchtigte Patienten und Besucher erfolgt über das Ortszentrum Schwarzach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Zugang in das Klinikum ist ausschließlich über den Haupteingang (Zufahrt Ost) nach erfolgtem Screening möglich.

Die Zufahrt West (vom Ortszentrum Schwarzach kommend) ist für Fußgänger geöffnet. Bitte folgen Sie dem Weg durch das Klinikum-Areal zum Screening-Bereich beim Haupteingang.

Ein Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr ist erforderlich und beim Betreten des Klinikums vorzuweisen.

Es gilt die 3-G Regel:

Getestet

  • PCR-Test (nicht älter als 72 Std.)
  • Antigen-Test (nicht älter als 48 Std.)
  • Antigen-Selbsttest mit QR-Code (nicht älter als 24 Std.)
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper (max. 3 Monate alt)

Geimpft:

  • Mindestens 22 Tage und höchstens 9 Monate nach der ersten Teilimpfung
  • Zwischen 1. und 2. Teilimpfung dürfen max. 3 Monate liegen

Genesen:

  • Ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten durchgemachte und aktuell abgelaufene Infektion

Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend. Die Maskenpflicht gilt ab dem Alter von 6 Jahren.Textile Mund-Nasen-Schutzmasken sind nicht zulässig.

 

Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, gilt:

 

BESUCHE

Zum Schutz unserer PatientInnen und MitarbeiterInnen gelten folgende Besuchsregeln:

Grundsätzlich gilt:

  • 3-G-Regel 
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr 
    Ausnahmen: Besuch von Patienten der Kinder- und Jugendheilkunde, Patienten in lebenskritischen Situationen und in Palliativbetreuung
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums für Besucher ab 6 Jahren verpflichtend. 

Im Patientenzimmer gilt:

  • Pro Patient ist gleichzeitig nur eine Besuchsperson im Zimmer erlaubt. Ausnahme: zusätzlich 1 Kind pro Patient als Besucher im Zimmer 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

AMBULANZBETRIEB

Bitte beachten Sie:

  • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
  • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

 

VERANSTALTUNGEN IM KLINIKUM 

Veranstaltungen können derzeit nicht stattfinden. 

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