Ende einer Ära am Kardinal Schwarzenberg Klinikum: Primarwechsel in der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin

-  International renommierter Mediziner Univ.-Prof. Dr. med. Josef Riedler geht Ende Oktober in den Ruhestand

- Geschäftsführerin Dr. Cornelia Lindner würdigt herausragendes Lebenswerk: Aufbau und erfolgreiche Entwicklung der Kinder- und Jugendmedizin am KSK

- Mit Oberarzt Dr. med. Christoph Seelbach kommt sein Nachfolger als Primar der Kinder- und Jugendmedizin aus dem eigenen Haus


(11.10.2022, Schwarzach/Salzburg) – Ein bedeutsamer Wechsel zeichnet sich an der Spitze der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin im Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach im Pongau ab: Der langjährige Primar Univ.-Prof. Dr. med. Josef Riedler geht mit Ende Oktober in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolger wird Dr. med. Christoph Seelbach, der seit 2006 als Oberarzt im Kardinal Schwarzenberg Klinikum tätig ist und Prof. Riedler seitdem in der erfolgreichen Entwicklung der Abteilung maßgeblich unterstützt hat.

Klinik-Geschäftsführerin Dr. Cornelia Lindner würdigt das herausragende Lebenswerk des scheidenden Primars: “Über zwei Jahrzehnte hinweg war Josef Riedler die entscheidende Kraft und Triebfeder für den Aufbau und die so erfolgreiche Entwicklung der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin am Kardinal Schwarzenberg Klinikum. Mit ihm verabschieden wir nicht nur einen in Österreich und über die Grenzen hinaus hoch renommierten Pädiater mit großen Verdiensten um die medizinische Versorgung der jungen Bevölkerung im Salzburger Bundesland, sondern auch einen international beachteten Forscher und Ausbilder. Darüber hinaus ist Josef Riedler ein echter Grandsenior, der immer ein Ohr für seine Mitarbeiter hat und stets mit Herz und Seele für seine Patienten da war.“

Riedler absolvierte sein Medizinstudium in Innsbruck. Danach führte ihn sein beruflicher Werdegang über mehrere, große Spitäler in Salzburg, Melbourne (Australien) und Wien zurück in den heimatlichen Pongau. Im Jahr 2004 wurde der in Radstadt geborene und in Altenmarkt aufgewachsene Riedler zum Vorstand des Kinder- und Jugendspitals in Schwarzach berufen. Zuletzt fungierte der heute 65-Jährige auch als interimistischer stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikums. Zudem war Riedler bereits seit 2010 ständiges Mitglied im Landessanitätsrat des Landes Salzburg.

Intensive internationale Forschung auf dem Gebiet der Atemwegs- und Allergieerkrankungen

Josef Riedlers Tätigkeitsschwerpunkt lag von Beginn seiner Laufbahn an auf dem Gebiet der Epidemiologie allergischer Erkrankungen und des Asthma Bronchiale. Er leitete über viele Jahre ein von ihm aufgebautes Forscherteam auf europäischer Ebene. Des Weiteren initiierte er ein landesweites Vorsorgeprojekt zur Verhinderung des Zigarettenrauchens bei Kindern, das ihm ganz besonders am Herzen lag. Daneben gründete er mit dem Diplomfortbildungsprogramm „Pädiatrische Pulmologie und Allergologie“ eine entsprechende Spezialausbildung für Kinder- und Jugendärzte. Auch die Organisation und Leitung der "Mondseer Gespräche", einer jährlichen Fortbildung auf dem Gebiet der Kinderpneumologie, geht auf Riedler zurück. Zu den weiteren wichtigen Meilensteinen im Rahmen seiner Tätigkeit in Schwarzach zählen die Gründung der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie am KSK (Primar Dr. Alexander Holzknecht) sowie der Aufbau von insgesamt acht Spezialambulanzen.

Oberarzt Dr. Christoph Seelbach übernimmt ab 1. November 2022 das Primariat im Schwarzach

Im Rahmen seiner Verabschiedung wünschte der scheidende Primar seinem Nachfolger Dr. Christoph Seelbach alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen Position. Riedler wandte sich auch an seine Kollegen: “Das Wichtigste für mich war immer das besonders gute Klima innerhalb der Belegschaft unserer Abteilung und unseres Klinikums. Ich wünsche meinen zahlreichen Mitarbeitern alles Gute für die Zukunft und danke ihnen für die vielen schönen und produktiven Jahre.”

Der neue Primar Dr. Christoph Seelbach tritt offiziell am 1. November 2022 seinen Dienst als Abteilungsvorstand an. Der 54-jährige Facharzt kann auf große Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde verweisen. Sein erster großer fachlicher Schwerpunkt liegt in der Neonatologie, also der Diagnose und Therapie typischer Erkrankungen von Früh- und Neugeborenen. In seiner Zeit im Kardinal Schwarzenberg Klinikum kamen nach und nach weitere Spezialisierungen in der Pneumologie (Atemwegserkrankungen), Allergologie und Palliativmedizin hinzu. Letztere stellt Seelbach seit Jahren im Aufbau und der Leitung der mobilen Kinderhospiz-Initiative „Papageno“ im Innergebirg unter Beweis.

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Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

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      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte:

      • Unabhängig vom Status "Geimpft" oder "Genesen" ist das Vorweisen eines negativen PCR-Testergebnisses (nicht älter als 72 Stunden) vor der Aufnahme auf die jeweilige Station erforderlich.
      • Tragen einer FFP-2-Maske
      • Ausfüllen des Symptom- und Fieberprotokolls