Neuer CT: High-End Computertomograph setzt neue Maßstäbe in der Patientenversorgung

Patienten profitieren von höherer Bildqualität und Geschwindigkeit bei geringerer Strahlenbelastung
- 4D-Bildgebung ermöglicht umfassendere Herz-, Schlaganfall- und Tumor-Diagnostik
- Neuer CT ideal auch für Versorgung von Schwerverletzten und Kindern
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 Investition als klares Bekenntnis zu Schwerpunkt- und Spitzenmedizin

(08.04.2022, Schwarzach/Salzburg) - Im Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach wurde vor kurzem ein hochmoderner neuer Computertomograph (CT) in Betrieb genommen. Patienten des Pongauer Spitals profitieren ab sofort von Untersuchungen mit höherer Geschwindigkeit, höherer Bildqualität und geringerer Strahlenbelastung. Das High-End-Gerät ermöglicht zudem die Bildgebung in 4D-Qualität und damit die räumliche Erfassung von Gewebe über eine variable Zeitachse. So können beispielsweise Tumore, die Durchblutung des Herzmuskels oder die betroffenen Gehirnregionen bei einem Schlaganfall exakt bestimmt und die Patienten noch rascher einer gezielten Therapie zugeführt werden. Das Klinikum hat mehr als eine Mio. Euro in den neuen CT investiert.

“Mit unserem neuen CT steht uns für die Versorgung in der Region Innergebirg nunmehr ein Spitzengerät zur Verfügung, das üblicherweise sonst nur in Universitätskliniken zum Einsatz kommt”, freut sich Primar Dr. Oliver Sommer, Leiter der Radiologie in Schwarzach. “Das Zwei-Röhren-Modell ‘SOMATOM Force’ gehört zum High-End-Segment von CT-Geräten der Firma Siemens Healthineers und zählt zu den besten, die derzeit auf dem Markt sind. Unser gesamtes Leistungsspektrum wird damit vollumfänglich abgedeckt, allerdings erreichen wir nun deutliche Verbesserungen in den Bereichen Geschwindigkeit, Reduktion der Strahlendosis sowie der Bildqualität. Durch die moderne Technologie profitieren insbesondere die Herzbildgebung, die Schlaganfall- und Tumor-Diagnostik sowie die Untersuchung von Akut-, Notfall- und Schockraumpatienten – ein ganz wesentlicher Aspekt für unseren Versorgungsauftrag als zertifiziertes regionales Traumazentrum. Die höhere Geschwindigkeit des neuen CT bringt auch Vorteile für die Diagnostik bei Kindern, weil damit Untersuchungen bei freier Atmung und ohne Sedierung möglich werden.“

4D: Zeitachse als vierte Dimension zur räumlichen Erfassung von Körpergewebe

Ein Beispiel für den Einsatz der 4D-Bildgebung ist die Untersuchung des Gehirns nach einem Schlaganfall. “Im neuen CT dreht sich das Detektorsystem nach Kontrastmittelgabe rund eine Minute lang mit hoher Geschwindigkeit um den Kopf des Patienten. Dabei werden in Abständen von ein- bis eineinhalb Sekunden Bilder aufgenommen. Mit den so entstandenen Aufnahmen lässt sich neben der 3D-Morphologie der Gewebestrukturen die Dynamik des Kontrastmittelflusses im Gewebe darstellen. So kann man unterscheiden, welcher Teil des Gehirns durch die Unterbrechung der Gefäßversorgung unwiederbringlich geschädigt und welcher Teil noch zu retten ist. Dies führt wiederum zu einer deutlich effektiveren Entscheidungsfindung hinsichtlich Behandlung und Therapie von Patienten“, erläutert Primar Sommer.

“Wollen für die gesamten Versorgungsregion Innergebirg weiterhin Medizin auf höchstem Niveau anbieten”

Klinikum-Geschäftsführerin Dr. Cornelia Lindner sieht in der technischen Aufrüstung ein klares Zeichen für das kontinuierliche Bekenntnis, für die gesamte Versorgungsregion Innergebirg hier in Schwarzach weiterhin Medizin auf höchstem Niveau anzubieten: “Als größte Gesundheitseinrichtung im Süden Salzburgs sind wir seit mehr als 178 Jahren 24 Stunden am Tag unseren Patienten verpflichtet. Als akademisches Lehrkrankenhaus möchten wir die Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern zudem auf höchstem Niveau gewährleisten; dazu zählen natürlich auch modernste technische Geräte”.

Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen bei Forschungsprojekten

Ein weiterer wichtiger und positiver Aspekt für das Klinikum Schwarzach: Mit dem neuen CT-System ist das Pongauer Spital in der Lage, die enge Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen im Bereich der radiologietechnologischen und ärztlichen Ausbildung zu intensivieren und an gemeinsamen klinischen Forschungsprojekte teilzunehmen. Davon profitieren nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch das medizinische Personal, dem neben einem interessanten Arbeitsumfeld auch entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden.

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AKTUELLE INFORMATIONEN FÜR PATIENTEN, BESUCHER & BEGLEITPERSONEN

FFP2- Maskenpflicht

Für Patienten, Besucher und Begleitpersonen gilt im gesamten Klinik-Gebäude die FFP2-Maskenpflicht.

Diese gilt ab dem Alter von 14 Jahren. Schwangere und Kinder ab 6 Jahren können stattdessen einen herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz tragen. Jüngere Kinder müssen den Mund-Nasenbereich nicht abdecken.

Zutritt ins Klinikum

Der Zutritt ins Klinikum ist sowohl über den Haupteingang als auch über weitere Zugänge in die Gebäudeteile möglich.

Die 3-G Regel ist aufgehoben!

Bitte beachten Sie die bestehenden Hygienemaßnahmen:

  • Desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten des Klinikums.
  • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein und niesen/husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, welches Sie unmittelbar danach entsorgen.
  • Sehen Sie von Besuchen ab wenn Sie sich krank fühlen, Zeichen einer Erkältung aufweisen und/oder Fieber haben.

Fachambulanz-Termine

Besucher und Begleitpersonen

Besuchszeit täglich von 15.00-19.00 Uhr 
Ausnahmen: Patienten in lebenskritischen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Eltern von Patienten der Kinder- und Jugendmedizin

Bitte beachten Sie:

  • Verkehrsbeschränkte Personen haben keinen Zutritt als Besucher oder Begleitperson.
  • Die Besucheranzahl im Patientenzimmer ist gering zu halten. Bitte nutzen Sie während des Besuches die Aufenthaltsräume auf den Stationen und das Vinzenz-Café.
  • Besucher von Hochrisikobereichen (z.B. Intensivstationen, Neonatologie, Onkologie) müssen die entsprechende Schutzausrüstung tragen. Diese wird in den jeweiligen Bereichen ausgehändigt.
  • Besuche von Patienten, die aufgrund einer infektiösen Erkrankung stationär behandelt werden, sind nur in sehr eingeschränkter Form und nach Rücksprache mit der Stationsleitung möglich:  in kritischem Gesundheitszustand, in palliativer Situation sowie bei dringlicher psychischer Erfordernis werden wir weiterhin versuchen, Besuche zu ermöglichen. Bezüglich der zu treffenden Schutzvorkehrungen ist vor Betreten des Isolations-Zimmers Kontakt mit dem Stationspersonal aufzunehmen.