Neuer Primar in der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach hat einen neuen Primar in der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bestellt: Der renommierte Gynäkologe Dr. Frank Tuttlies (54) übernahm mit 02. November 2018 die Leitung von Dr. Wieland Zeilmann, der nach 23 Jahren als Abteilungsvorstand in Schwarzach in den Ruhestand tritt. Mit mehr als 500 Betten, 13 Primariaten und 56 Ambulanzen ist das Schwarzacher Klinikum das zweitgrößte Krankenhaus im Bundesland Salzburg. In der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe werden jährlich rund 3.500 Patientinnen behandelt. Mit knapp 1.200 Geburten pro Jahr ist das Schwarzacher Klinikum auch das zweitgrößte Zentrum für Geburtshilfe des Landes.

Der neue Primar Frank Tuttlies verfügt über enormes Fachwissen sowie über viele Jahre Erfahrung in der Geburtshilfe und besonders in seinem Schwerpunkt, der operativen Gynäkologie. Der gebürtige Baden-Württemberger hat seine medizinische Ausbildung an der Universitätsfrauenklinik in Ulm absolviert und war vor seinem Wechsel nach Schwarzach über 22 Jahre lang am Landeskrankenhaus Villach tätig, zuletzt als interimistischer Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. “Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem engagierten Team hier im Schwarzacher Klinikum”, erklärt Tuttlies.

Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit als bewährtes Erfolgsrezept

Als Schwerpunkte etablieren bzw. ausbauen möchte Primar Tuttlies die Bereiche minimal-invasive Chirurgie, Endometriosebehandlung, Urogynäkologie, gynäkologische Onkologie sowie die onkoplastische Mammachirurgie. “Dabei soll neben der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter vor allem die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den benachbarten Disziplinen im Haus wie auch mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen im Mittelpunkt stehen”, so Tuttlies. “Die moderne Geburtshilfe und stillfreundliche Betreuung der Wöchnerinnen soll weiterhin in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin im Haus, speziell mit der Neonatologie, ein wichtiges Standbein der Abteilung bilden.”

Konzentration auf oft unterschätzte Erkrankung “Endometriose”

Aus dem breit gefächerten Spektrum hebt Tuttlies insbesondere die Behandlung von “Endometriose” als die häufigste gutartige Erkrankung bei Frauen im geschlechtsreifen Alter hervor: “Diese Erkrankung bleibt mit am häufigsten unerkannt und wird in ihrem Ausmaß leider oft unterschätzt.” Die frühe Aufklärung in der Adoleszenz und die umsichtige Behandlung würden hierbei ein wichtiges Gegenstück darstellen, um die Gesundheit der Frau zu fördern. Ein weiteres Ziel des neuen Primars: “Die konservative und operative Behandlung von gynäkologischen Malignomen, wie auch die onkoplastische Mammachirurgie waren besondere Schwerpunkte meiner langjährigen Tätigkeit am LKH Villach, die ich gerne in Schwarzach einbringen werde.” Primar Frank Tuttlies ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Verdienter Ruhestand für Primar Zeilmann nach 23 Jahren in Schwarzach

Der scheidende Primar Wieland Zeilmann wünscht seinem Nachfolger alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen Position. Der 65-Jährige tritt in den verdienten Ruhestand, nachdem er der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Schwarzach seit November 1995 vorgestanden war. Als wichtige Meilensteine seiner Tätigkeit im Klinikum erachtet Zeilmann unter anderem die Einführung und Weiterentwicklung der minimal invasiven gynäkologischen Chirurgie, die Etablierung eines Gesamtkonzepts für Brustkrebs mit erster brusterhaltender Operation sowie die Etablierung des Schwerpunkts Urogynäkologie. Zeilmann hat in Schwarzach auch zahlreiche Beratungsangebote für Eltern geschaffen, beispielsweise den seit mittlerweile 20 Jahren beliebten „Babytreff“, die Stillambulanz oder die Hebammen-Sprechstunde.

WICHTIGE INFORMATIONEN

Aktuelle Informationen zu Leistungsanpassungen Frauenheilkunde & Geburtshilfe

Sehr geehrte Patientin!

Die aktuell angespannte Personalsituation im Ärzteteam der Abteilung Frauenheilkunde & Geburtshilfe erfordert ab 30. Mai Leistungsanpassungen. Die Versorgung von gynäkologischen Notfällen ist in jedem Fall gesichert.

Die wesentlichen Maßnahmen sind hier zusammengefasst.

Keine Änderungen gibt es bei:

  • Normalgeburten von allen im Bezirk Pongau und Lungau wohnhaften Patientinnen
  • Risiko- und Frühgeburten ab 29 Schwangerschaftswochen für alle Patientinnen unabhängig vom Wohnort
  • Patientinnen mit einem onkologischen Befund, die sich bereits in Behandlung befinden. Diese Patientinnen werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin des KSK betreut.
  • Stanz-Biopsien bei Auffälligkeiten in der Brust in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie
  • Mit den Krankenhäusern Zell am See, St. Johann in Tirol, Hallein, Schladming und dem Uniklinikum Salzburg wurde vereinbart, dass normale Geburten von Schwangeren aus diesen Bezirken im Wohnsitzbezirk stattfinden.
  • Eine Aufnahme von neuen onkologischen Patientinnen ist derzeit nicht möglich.
  • Die Biopsie der Brust (Entnahme einer Gewebeprobe) zur Abklärung von Auffälligkeiten ist weiterhin im KSK möglich. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall für eine Terminvereinbarung unsere Abteilung für Radiologie von Montag – Freitag (Zeitraum): 06415 7101 2043

Informationen zu aktuellen Zutrittsregelungen

Der Zutritt ins Klinikum ist ausschließlich über den Screening-Bereich (Haupteingang Ost) möglich.

BESUCHER

Grundsätzlich gilt:

  • 1 Besucher pro Patient pro Tag für max. 1 Stunde
  • Besuchszeiten täglich von 15.00 -19.00 Uhr
    Ausnahmen: Patienten in lebensbedrohlichen Situationen oder in Palliativbetreuung; Verabschiedung durch Angehörige; Patienten der Kinder- und Jugendmedizin
  • Besuche sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich - 06415 71010

Es gilt die 3 G-Regel:

    Geimpft:

    Als geimpft gilt:

    • Abgeschlossene Impfserie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff.

    Gültigkeiten: 

    • Die erste Impfserie - 2 Impfungen oder Genesung (positives Testergebnis vor mind. 21 Tagen vor der Impfung) + 1 Impfung -  ist 180 Tage gültig.
    • Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf die Zweitimpfung nicht länger als 210 Tage zurückliegen.
    • Bei zwei notwendigen Teilimpfungen gilt das Impfzertifikat ab dem 2. Impftermin.
    • Bei Genesenen mit einer Teilimpfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist 365 Tage gültig. 
    • Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 90 Tage liegen.

    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass oder in der  App „Grüner Pass“.

    Genesen:

    • Genesungsnachweis, ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid über eine in den vergangenen 6 Monaten (180 Tagen) molekularbiolgisch bestätigte, überstandene Infektion.

    Getestet

    • PCR-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
    • Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

       

      BEGLEITPERSONEN

      Pro Patient ist eine Begleitperson zugelassen. Informationen finden Sie hier.

       

      AMBULANZBETRIEB

      Bitte beachten Sie:

      • Für ambulante Patienten ist kein G-Nachweis erforderlich, jedoch erwünscht.
      • Kommen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Davon ausgenommen sind Notfälle.
      • Betreten Sie die Ambulanz erst unmittelbar vor Ihrem Termin.
      • Das Tragen FFP2-Schutzmaske ist im gesamten Innenbereich des Klinikums verpflichtend.

      GEPLANTER STATIONÄRER AUFENTHALT

      Wenn Sie zu einem geplanten stationären bzw. tagesklinischen Aufenthalt ins Klinikum kommen, beachten Sie bitte: